RS Kiel II - U14 Women 5:1 (3:0)

Mit einem gut besetztem Kader, viel Optimismus und Fritz-Walter-Wetter traten die U14-Juniorinnen die kurze Reise nach Meimersdorf zum berüchtigten Lokalrivalen Rot-Schwarz-Kiel an.

Von Beginn an zeichnete sich ab, dass der Partieverlauf anders sein würde als letzten Sonntag gegen die SG Holtenau/Friedrichsort. Denn die spielerischen Fähigkeiten des Gegners waren diesmal weitaus gehobener und so entwickelte sich in den ersten Minuten ein leichtes Übergewicht für die C-Junioren von Rot-Schwarz. Doch nach kurzer Eingewöhnungszeit auf dem nassen Geläuf fand auch das Team von Holstein Kiel ins Spiel und zog das gewohnte Kurzpassspiel auf. Besonders das Innenverteidigerduo Freudenberg/Schumacher wusste im Aufbauspiel zu überzeugen. Doch reicht ein gutes Aufbauspiel nicht aus, wenn kurz vor dem Sechzehner die nötige Konsequenz fehlt. So wurden oft aussichtsreiche Situationen leichtfertig vertändelt oder der Abschluss zu spät oder gar nicht gesucht. Sowohl Jeromina Bußkamp, als auch Selina Cerci hatten mehrmals die Möglichkeit in das gegnerische Tor einzunetzen. Diese rigorose Chancenvergabe wurde auch zugleich bestraft. Mit 3:0 ging es nämlich in die Halbzeitpause und das Trainerduo Grube/Röder hatte nicht nur den verletzungsbedingten Ausfall von Jasmin Stuhr zu beklagen, sondern zeigte dem Team gleich mehrere Mängel im Spielaufbau sowie im taktischen Verhalten auf.

Statt jedoch diese Anweisungen auf dem Feld sofort umzusetzen, verfielen die Kielerinnen in Hektik und verursachten so noch zwei weitere unnötige Gegentreffer. Erst ab der 55. Minute fand der schnelle Offensivfussball seitens Holsteins wieder statt. Durch geschlossenes Verschieben, ständiges Doppeln wurden vor allem im Mittelfeld die Bälle erobert und schnell in die Spitze gespielt. So war es für die Jungs von Rot-Schwarz kaum noch möglich den Ball aus der eigenen Hälfte zu bringen. Belohnt wurden diese Mühen mit einem Tor von Selina Cerci, die wieder einmal ihre Stürmerqualitäten mit ihrem zweiten Treffer im zweiten Spiel unter Beweis stellte. Obwohl man am Ende als Verlierer vom Feld ging, erkämpften sich die U14-Juniorinnen sowohl bei den Junioren von Rot-Schwarz als auch bei dessen Trainergespann eine gehörige Portion Respekt. Es gilt auch weiterhin das Motto, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und weiterhin das spielerische Potential auszuschöpfen und die Entwicklung der Spielerinnen vor den sportlichen Erfolg zu stellen. Denn die jetzige U16 beweist, wohin der steinige Weg führen kann!

U14 Holstein Women: Thyra Nohns – Jule Kuring, Tini Schumacher, Hannah Freudenberg, Kim-Aileen Jankwitz (36. Sofie Spitz) – Jasmin Stuhr (30. Svea Müller), Madita Thien (36. Henrike Tiller), Mira Brix, Luiza Zimmermann (60. Jule Ziegler), Jeromina Bußkamp, Selina Cerci

Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 5:1 (Selina Cerci, 63.)

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