Holstein Women holen Punkt in Potsdam

U17 ebenfalls mit Unentschieden

melissa möller
Melissa Möller als Passgeberin, re. Lina Staben
12.Spieltag, 2. Frauen-Bundesliga Nord: 1.FFC Turbine Potsdam II gegen Holstein Women 0:0
Sonntag, 01.03.2015

 

In einem Spiel gleichwertiger Gegner sicherten sich unsere Holstein Women einen wichtigen und verdienten Punkt, herzlichen Glückwunsch!

 

Am Sonntag, dem 1. März, war es wieder soweit: das erste Auswärtsspiel des Jahres 2015 stand vor der Tür. Der Gegner hieß diesmal Turbine Potsdam, der sich auf dem 4. Tabellenplatz im oberen Feld der Liga aufhielt. Nach 4 Stunden Busfahrt konnte immerhin der Regen hinter sich gelassen werden und so startete die Partie unter einem bewölkten Himmel.

Potsdam machte Holstein das Leben mit schnellen Spielzügen über die Außen schwer, die jedoch gut von der Holsteiner Abwehr pariert werden konnten. Besonders gefährlich vor dem Holsteiner Tor wurde es bei Ecken, da die Potsdamer mit gutem Kopfballspiel auftrumpften und auch im Durchschnitt einige Zentimeter größer gewachsen waren als die Holstein Women. Doch selbst hier stand die Mannschaft solide und Victoria Bendt griff einige Male entscheidend und gezielt ein. Die Holstein Women versuchten sich durch die Lücken zwischen Abwehr und Mittelfeld zu kombinieren, fanden jedoch nicht allzu oft den Torabschluss. Durch das ruppige Zweikampfverhalten der Potsdamerinnen boten viele Freistöße die Möglichkeit für einen gefährlichen Angriff, die Potsdamer Torhüterin entschärfte jedoch sicher. Kurz vor der Halbzeit wurde es noch einmal brenzlig vor dem Holsteiner Tor, als eine Potsdamerin frei vor dem Tor nach einer Flanke zum Kopfball kam, diesen allerdings neben das Tor setzte. Damit ging es mit einem verdienten 0:0 in die Halbzeit.

Zum Start der zweiten Halbzeit ließ sich sogar die Sonne blicken und das Spiel startete in die letzten 45 Minuten. Die Potsdamerinnen machten da weiter, wo sie aufgehört hatten und kamen wieder über die Außen angestürmt und stellten die Holsteiner Abwehr erneut auf die Probe, die jedoch erfolgreich die Situationen entschärfen konnte. Die Holstein Women versuchten ihrerseits ihr Glück auf der anderen Seite, scheiterten jedoch auch an der gegnerischen Abwehr. In den letzten 20 Minuten nahm die Partie dann richtig Fahrt auf, da Potsdam auf das Tor drängte. In der 57. Minute stand eine Potsdamer Stürmerin dann vor Victoria Bendt, die den Ball klärte, jedoch dabei vom Schuss stark im Gesicht erwischt wurde. Nach einer eingehenden Behandlung von Sanitätern war es ihr dann aber doch möglich, die Partie zu Ende zu spielen. In den letzten Minuten wurde es nochmal brenzlig, doch es gab keine zwingenden Torchancen mehr auf beiden Seiten. Somit endete das Spiel 0:0.

Rückblickend kann zusammengefasst werden, dass dieser Punkt hart erarbeitet gewesen ist. Jede Einzelne hat sich jedesmal in den Ball geworfen und nicht eine Sekunde nachgelassen. Bei einem rutschigen Untergrund zeigten die Holstein Women unbändigen Willen und belohnten sich endlich mit einem Punkt. Weiter so!

 

Holstein Women: Victoria Bendt - Emine Ibrahimi, Maj Sandmann, Jule Ziegler (72. Selina Amrein), Sarah Begunk, Samanta Carone, Joy Strähle, Tina Hild, Jana Leugers, Julia Weigel (66. Laila Auerochs), Levke Walczak

 

1.FFC Turbine Potsdam: Laura Engler - Gina Schneider, Kathleen Deines (27. Theresa Baum), Victoria Krug, Isabella Möller (85. Jacqueline Borucki), Ingrid Wells, Dorothea Greulich (85. Jenny Hipp), Laura Lindner, Laura Erdmann, Liesa Seifert, Annika Hofmann

 

Zuschauer: 42
Schiedsrichter: Jacqueline Herrmann
Assistenten: Kristina Nicolai und Nathalie Pansch

  

12.Spieltag, U17-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost: U17 Holstein Women gegen 1.FC Lübars 1:1 (1:1)
Samstag, 28.02.2015

 

Da hätte mehr drin sein können! Chancen dazu gab es genug, das nächste Mal klappts bestimmt besser, wir freuen uns trotzdem über den wohlverdienten Punkt.

 

Die ersten 30 Minuten gehörten ganz unseren U17 Holstein Women, ein Angriff nach dem anderen ließ Lübars kaum Luft zum Atmen, deren Torhüterin eine frühe Führung Holsteins verhinderte. Erst als Kiels Madita Thien am gegnerischen 16er unbedrängt langmarschierte und aus aussichtsreicher Position den Ball knapp unter die Latte lenkte, konnte der überfällige Treffer erzielt werden (19.). Doch statt so weiterzumachen, wurde Lübars durch individuelle Fehler fast eingeladen, das Ergebnis zu egalisieren. Das gelang den Gästen dann in der 30. Minute, als ein eigentlich harmloser Freistoß den Weg ins Tor fand.

In der zweiten Spielhälfte versuchten die Berlinerinnen, etwas mehr Druck aufzubauen, scheiterten aber stets an der Holsteiner Abwehr. Dafür drängte Kiel ein ums andere Mal Richtung Lübarser Gehäuse, erarbeitete sich etliche gute Chancen, der letzte Zug zum Tor fehlte aber. Mit mehr Mut zum direkten Abschluss werden die nächsten Begegnungen sicher zugunsten unserer Holstein Women ausgehen!

 

U17 Holstein Women: Kena Kloock - Anabel Saunus, Svea Müller, Luiza Zimmermann, Melissa Möller, Nina Rose /47. Lina Staben), Jasmin Stuhr (74. Hannah Freudenberg), Paula Dieckmann, Liv Karlitschek, Selina Cerci, Madita Thien

 

1.FC Lübars: Bengü Sahin - Svea Kurrek, Birta Dagsdottir, Laura Frings, Janine Deland, Noelle Jester, Janine Erdmann, Michelle Behrends, Antonia Heinrich, Gwendolyn Mummert, Nina Peters

 

Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Jacqueline Herrmann
Assistenten: Julia Kalbau und Christina Eggers
Tore: 1:0 Madita Thien (19.), 1:1 Nina Peters (30.)

 

 

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