Henstedt-Ulzburg - U23 Women 2:0 (2:0)

Störchinnen mit viel Gegenwehr beim Meister

Die Defensive um Torhüterin Fredericke Borreck lieferte gegen den 129-Tore-Angriff eine gute Arbeit. (Archivfoto Holger Klaschka)
Die Defensive um Torhüterin Fredericke Borreck lieferte gegen den 129-Tore-Angriff eine gute Arbeit. (Archivfoto Holger Klaschka)

Am gestrigen Mittwochabend bestritten die Holsteinerinnen der U23 ihr vorletztes Spiel in der laufenden Saison. Die U23 verlor gegen den diesjährigen Meister der Schleswig Holstein-Liga, SV Henstedt-Ulzburg, mit 0:2.

Das Spiel begann mit offensiven Aktionen der Holsteinerinnen. Sabrina Eckhoff kam rechts außen nach einem gewonnenen Zweikampf zu einer Flanke, Eda Kahveci verfehlte nur knapp und Sabine Pürwitz setzte den Abpraller über das Tor (2.).
Danach ging ein Ruck durch die Henstedterinnen und eine Reihe von Angriffen erfolgten auf das Tor von Fredericke Borreck. Doch die Holstein-Abwehrkette wehrte jede Möglichkeit ab und hatte immer einen Fuß dazwischen. Offensivaktionen der Holsteinerinnen blitzen immer mal wieder auf, jedoch wurden die Bälle zu hastig gespielt, so dass keine nennenswerten Torchancen entstehen konnten. Eine Unachtsamkeit im Holsteiner Rückraum führte die Henstedterinnen auf die gewohnte Siegerstraße: Christine Schoknecht wurde durch die Schnittstelle der Abwehr angespielt und konnte einnetzen (19.). Danach wurde das Spiel durch die Schiedsrichterin Christina Eggers wegen des Unwetters über Henstedt unterbrochen (20.). Lange Zeit war unklar, ob die Partie nochmal angepfiffen wird. Erst nach ca. 45 Minuten ging das Spiel weiter. Die Offensivaktionen der Henstedterinnen gingen weiter und durch einen Foulelfmeter kam die Heimelf zum 2:0 durch Kathrin Patzke (30.). Weitere Torchancen durch Alina Witt, Christine Schoknecht und Kathrin Patzke wurden durch die Abwehr abgebrochen oder durch Paraden von Fredericke Borreck im Keim erstickt. Mit diesem 0:2-Rückstand ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit kamen die Holsteinerinnen besser ins Spiel. Die neu eingewechselte Samanta Carone machte in der Sturmspitze viele Wege und verunsicherte so die Abwehr der Henstedterinnen. Torchancen wurden sich immer häufiger herausgespielt: Daniela Pereira kam frei vor dem Tor von Berith Voigt zum Abschluss, jedoch wurde diese große Chancen vertan (62.). Nun gingen die Chancen hin und her, Kathrin Patzke vergab freistehend vor dem Tor (76.), Weitschuss von Franka Röder, gehalten (80.) und ein weiterer Schuss von Henstedt ging vorbei (81.). In den letzten Minuten spielten die Holsteinerinnen sicherer nach vorne und kamen wieder frei vor dem Tor der Henstedterinnen zum Schuss. Samanta Carone spielte einen schönen Pass durch die Abwehr, doch leider versprang Daniela Pereira der Ball, so dass kein Tor erfolgte (88.).

Fazit: Ein ganz starkes Spiel der Holsteinerinnen, welches in großen Phasen auf Augenhöhe mit dem Gegner gespielt wurde. Die Henstedterinnen haben jedoch verdient gewonnen, da sie ihre Torchancen nutzten. "Mit Glück hätten wir einen Punkt mit nach Kiel nehmen können", so Cheftrainer Timo Schiffer. "Gerade die sehr gut stehende Viererkette und die beiden 6er hatten viel Arbeit in diesem Spiel, sie haben dieses jedoch durch gutes Verschieben und kämpferische Leistung bewältigt, indem sie immer wieder erfolgreich die Passwege der Henstedterinnen zugestellt haben", so Trainerin Marialiiza Kranz.

Holstein Kiel II: Fredericke Borreck - Finja Ewering, Jana Hinkelmann, Sandra Müller und Lisa Lorenzen - Franka Röder, Sabrina Eckhoff - Fenja Montag (46. Daniela Pereira), Eda Kahveci, Sabine Pürwitz (46. Jenny Riemer) - Eve Saine (46. Samanta Carone)

Schiedsrichter: Christina Eggers

Tore: 1:0 Schoknecht (19.), 2:0 Patzke (30., FE)

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