Erinnerungen wurden wach

SC Norderstedt Allstars besiegen Holstein Kiel Traditions-Elf 4:2 (1:2)

Erinnerungen an gemeinsame Zeiten in der Amateuroberliga Nord wurden am vergangenen Freitag im Edmund-Plambeck-Stadion für zweimal 40 Spielminuten wach, als die erstmals formierten SC Norderstedt Allstars auf die Holstein Kiel Traditions-Elf traf.

Rassige Aktionen mit Spielertypen wie Oliver Hirschlein, Andreas „Boller“ Jeschke, Jörn Schwinckendorf, Thomas Seeliger und auf Kieler Seite Immo Stelzer, Dietmar Tönsfeldt, Torsten Rohwer oder auch Michael Frech ließen unter Flutlicht die Herzen der Fußball-Nostalgiker höher schlagen. Andreas „Klitzer“ Klitzke, der während seiner aktiven Laufbahn für beide Vereine spielte, lief für beide Teams auf. Am Ende setzen sich die Platzherren mit 4:2 durch. Ein Eigentor des Kielers Torge Treptow brachte die von Detlef Spincke betreuten Norderstedter auf die Siegerstraße. Zu allem Überfluss traf Holsteins Miki Mladenovic zweimal nur die Latte. Die Tore erzielten: 1:0 Henrik Krause (21.), 1:1 Miki Mladenovic (28.), 1:2 Jörg Ahrends (38.), 2:2 Markus Burmester (48.), 3:2 Torge Treptow (71., Eigentor), 4:2 Markus Burmester (78.). Nach dem Spiel ließen die Akteure den geselligen Abend am Wurststand des Norderstedter Stadions ausklingen. „Das hat Spaß gemacht, auch wenn wir leider einige verletzungsbedingte Absagen zu verkraften hatten. Wir freuen uns auf eine Revanche im neuen Jahr“, so Holsteins Trainer Gerd Schildt.

Kader SC Norderstedt Allstars: Dirk Jacobsen (Tor), Jochen Plath, Norbert Thiede, Andreas Jeschke, Frank Rector, Henrik Krause, Oliver Hirschlein, Andreas Klitzke, Udo Biester, Thomas Strecker, Markus Burmester, Manfred Möller, Ivan Zoric, Jörn Schwinckendorf, Söhren Grudzinski, Carsten Gemeinhardt, Stefan Siedschlag, Thomas Seeliger, Nils Roschlaub, Marcus Heick, Jens Fischer.

Kader Holstein Kiel Traditions-Elf: Michael Frech, Christopher Jürgens (beide Tor), Torsten Rohwer, Miki Mladenovic, Torge Treptow, Frank Wolf, Rainer Züchner, Andreas Klitzke, Zbigniew Ilski, Dietmar Tönsfeldt, Jörg Ahrends, Güner Kopuk, Immo Stelzer, Volker Ludvig, Dennis Schildt.

 

Stelzer hält Turniersieg fest

20. Juni 2015: Jürgen-Retza-Gedächtnisturnier

Das 9. Jürgen-Retza-Gedächtnisturnier des Osterbyer SV, dessen Reinerlös an die Mukoviszidose-Stiftung Schleswig-Holstein geht, war wieder eine runde Sache. Strahlend übernahm Holstein-Kapitän Immo Stelzer den von der Volksbank gestifteten Wanderpokal, der nach dem Ableben von Jürgen Retza im Mai 2006 seit 2007 ausgelobt wird.

Noch in seiner aktiven Zeit hatte sich Jürgen Retza insbesondere mit der 1996 von Dr. Bernd Brexendorf, Rudolf Diener und Klaus Gudat gegründeten Nord-Ostsee-Auswahl für die mit der Stoffwechselkrankheit betroffenen Menschen eingesetzt, in der seitdem so gut wie alle prominenten Fußballgrößen des Nordens zum Einsatz kamen. „Wir von der Mukoviszidose-Stiftung danken dem Osterbyer SV sowie allen Beteiligten für die neunjährige Unterstützung im Kampf gegen diese Erbkrankheit, die ein Zeichen der Hoffnung und Ermutigung darstellt“, sagt Gerd Eißing, Vorsitzender des Mukoviszidose-Vereins SH.

Dr. Bernd Brexendorf dankte im Namen der Aktiven und überreichte dem OSV-Vorsitzenden Thomas Wohlert symbolisch einen Fußball. Wohlert sprach seinen besonderen Dank dem Organisatoren Andreas Kern sowie Turnierleiter Helmut Schlaber und allen Helfern. „Die 550 Euro, die Dieter Thiesen aus der Straßensammlung einbrachte, sind schon eine tolle Hausnummer.“

In diesem Jahr sicherte sich erstmals die 2012 von Wolfgang Schwenke, Roland Reime, Immo Stelzer, Thorsten Neumann, Klaus Gudat und Patrick Nawe neu ins Leben gerufene Holstein-Kiel-Traditionself den Siegerpokal. Neun Teams ermittelten in drei Gruppen den Pokalsieger. In der Gruppe A qualifizierte sich die Nord-Ostsee-Auswahl nach Siegen über VfR Eckernförde (2:0) und SV Fleckeby (2:0) für die Finalrunde, die in der Gruppe B auch der ESV nach Siegen über den EMTV (4:0) und Titelverteidiger Brekendorfer TSV (3:1) erreichte. Dritter Teilnehmer der Endrunde wurde Holstein Kiel nach Siegen gegen Eckernförde IF (2:0) und Gastgeber Osterby (3:1). Nachdem sich die Störche im vorentscheidenden Spiel gegen die Nord-Ostsee-Auswahl um Bernd Brexendorf, Dirk Michalek und Uwe Bracht durch ein Tor von Martin Seefeld ein 1:1 erkämpfen konnten, sicherte das 1:0 gegen den Eckernförder SV im letzten Spiel, erneut traf Seefeld ins Schwarze, den Turniersieg. Dabei hielt Vorstopper-Legende Immo Stelzer diesmal als Torhüter den Punkt-und Turniergewinn fest.

Platzierungen

1. KSV Holstein Kiel, 2. Nord-Ostsee-Auswahl, 3. Eckernförder SV, 4. Brekendorfer TSV, 5. SV Fleckeby, 6. Osterbyer SV, 7. VfR Eckernförde, 8. Eckernförder MTV, 9. Eckernförde IF

Turniersieger Holstein Kiel. Oben von links: Berndt Jordt, Ismet Nac, Frank Wolf, Rainer Züchner, Henning Hardt. Unten von links: Jens Bissendorf, Immo Stelzer und Martin Seefeld.

 

Traditions-Elf torhungrig

6. Juni 2015:  Altenholz Allstars - Holstein Traditions-Elf 2:6

Sommerliches Wetter, Wiedersehensfreude und eine flotte Kugel auf dem grünen Rasen - das Aufeinandertreffen der Holstein Kiel Traditions-Elf mit den TSV Altenholz Allstars am 6. Juni 2015 im Gemeindezentrum war eine gelungene Sache. Die als Vorspiel für das Kieler Kreispokalfinale 2015 angesetzte Begegnung endete mit 6:2 für die Störche. Die Tore: 0:1 Nico Schrum (13.), 0:2 Maik Braunschweig (26.), 0:3 Jörg Ahrends (54.), 0:4 Dmitrijus Guscinas (64.), 0:5 Dmitrijus Guscinas (68.), 0:6 Jörg Ahrends (71.), 1:6 Jan Löhrke (76.), 2:6 Jan Löhrke (79.).

Die Holstein Kiel Traditions-Elf trat in folgender Besetzung an. Teamfoto oben von li.: Präsident Roland Reime, Trainer Gerd Schildt, Team-Organisator Patrick Nawe, Jörg Ahrends, Immo Stelzer, Henning Hardt, Dmitrijus Guscinas, Jirka Heine, Dierk Schröder, Sven Boy, Thorsten Rohwer, Zbigniew Ilski, Frank Wolf. Unten von li.: Nico Schrum, Güner Kopuk, Malte Sawkulycz, Bernd Jordt, Martin Burmeister, Ulf Paetau, Ismet Nac, Jens Bissendorf, Maik Braunschweig, Michael Heinz, Physio Gunter Zerbe.

"Neue" Traditions-Elf mit erstem Sieg

14. Juni 2014: 6:2-Sieg beim Heikendorfer SV

Die „neue“ Holstein Kiel Traditions-Elf hat ihren ersten Sieg gelandet. Bei sommerlichen Temperaturen siegte die von Gerd Schildt trainierte Elf anlässlich des 90-jährigen Vereinsjubiläums des Heikendorfer SV bei den HSV-Allstars verdientermaßen mit 6:2 (5:1). Für die Kieler Tore zeichneten der vor dem Tor eiskalte Dierk Schröder (4) und Lars Habermann (2) verantwortlich. Für Heikendorf trafen Jörg Sinn und Patrick Johannsen.

Einer der zahlreichen Höhepunkte war ein Strafstoß für die Störche in der 61. Minute. 53 Jahre nach dem Gewinn der Deutschen Amateurmeisterschaft trat Uli Meyer an, scheiterte jedoch am guten HSV-Schlussmann Thomas Christoph. Mit Peter Lempfert stand ein weiterer 61er auf dem Rasen. Brandgefährlich vor dem Tor der Platzherren zeigte sich immer wieder Dierk Schröder, dem vier Treffer gelangen. Nach der knappen Niederlage gegen die Nord-Ostsee-Auswahl im Juli 2013 war es der erste Sieg der neuformierten KSV-Mannschaft.

Die Holstein Kiel Traditions-Elf am 14. Juni 2014 in Heikendorf. Oben von links: Harro Clausen. Jürgen Vimmer, Dieter Schmiedel, Masseur Klaus Gudat, Trainer Gerd Schildt, Uli Meyer, Frank Drews, Andreas Klitzke, Wolf Bolz, Güner Kopuk, Michael Bauer, Lars Habermann, Jirka Heine, Bernd Brexendorf, Günter Renner, Manager Patrick Nawe, Jürgen Fandrey, Präsident Roland Reime. Vorne von links: Peter Lempfert, Ismet Nac, Ulf Paetau, Immo Stelzer, Dietmar Kunze, Malte Sawkulycz, Jens Bissendorf, Frank Wolf, Dierk Schröder, Maik Braunschweig.

Unterstützung in 3. Liga

3. Mai 2014 – Ehemaligentreffen zum Spiel gegen BVB II

Anlässlich des letzten Drittliga-Heimspiels der KSV am 3. Mai 2014 gegen Borussia Dortmund trafen sich 45 ehemalige Holsteiner, um den Störchen den Rücken zu stärken. Mit dabei in der Kieler Waldschänke und im Holstein-Stadion waren:

Oben von links: Martin Seefeld, Jürgen Fandrey, Jens Uwe Friske, Mikica Mladenovic, Dietrich Lüben, Rüdiger May, Ulrich Meyer, Lothar Kanieß, Dieter Schmiedel, Henrik Preuß, Michael Frech, Thorsten Rohwer.

Stehend von links: Jürgen Harm, Jürgen Mayer, Hans-Gerd Schildt, Martin Burmeister, Sigi Saborrosch, Rudi, Balsam, Thorsten Neumann, Wolfgang Schwierzke, Herbert Dohrn, Hans Grossmann, Siegfried Michaelis, Henry Vahl, Axel Möller, Klaus Pötzke, Dmitrijus Guscinas, Lars Habermann, Siegfried Förster, Jochen Jung, Zbigniew Ilski.

Vorne sitzend von links: Willy Cryns, Ortwin Scherres, Dietmar Tönsfeldt, Peter Lempfert, Immo Stelzer, Jürgen Horn, Horst Hamann, Jürgen Vimmer, Wlodek Zemojtel, Sebastian Wojcek, Danilo Blank, Ingolf Haake.

Die Wiedersehensfreude war bei allen Beteiligten sehr groß und das Ambiente auf der gemütlichen Freiluftterrasse der Waldschänke stimmte. „Hier haben wir früher geackert“, erinnerte sich Dietmar Tönsfeldt beim Anblick des Tannenberger Gehölzes an unzählige Laufeinheiten in den 70er Jahren. Erstmals wieder dabei war auch Horst Hamann, der im Oktober 1980 in der 2. Liga Nord mit seinem „Hand oder nicht Hand“-Tor beim 2:1-Heimsieg gegen Bundesliga-Absteiger Hertha BSC Berlin für bundesweites Aufsehen gesorgt hatte. Wolfgang Schwierzke, von 1958 bis 1961 in 79 Erstliga-Spielen für Holstein 16 Mal erfolgreich, meinte: „Es wird Zeit, dass ich wieder in meinen Verein eintrete. Gebt mir mal bitte gleich das Anmeldeformular mit.“ Auch Immo Stelzer, Kapitän der Traditions-Elf, war wieder in Höchstform und kündigte für die anstehenden Spiele der Holstein-„Oldies“ in Heikendorf (14. Juni) und Osterby (24. Juni) Großes an. Gerd Schildt, Trainer der Traditions-Elf meinte: „Wird Zeit, dass wir endlich wieder in Fahrt kommen.“

Nach einer netten Stunde unter alten Freunden machten sich die Ehemaligen auf den Weg in das Holstein-Stadion, in dem man am Ende mit dem Remis gegen Borussia Dortmund II doch einigermaßen leben konnte (zumal dann eine Woche später in Darmstadt der Klassenerhalt dann endgültig perfekt gemacht werden konnte.

Es war eine große Freude, trotz kurzfristiger Ankündigung eine so stattliche Zahl von Holsteinern in der Waldschänke/Projensdorf begrüßen zu dürfen. Schon jetzt freuen sich alle auf ein Wiedersehen in der Saison 2014/15. Nur Holstein Kiel – Tradition verbindet!

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