Tore, Touren und Tartufo

Stammtisch August

Dresden, Münster, Osnabrück, Türkei – rund um diese Orte ging es beim Premieren-Stammtisch in den neuen VIP-Räumlichkeiten in der früheren Holstein-Reha. 80 Stöcheclub-Partner erfuhren Interessantes und Neues rund um die Störche. 

Zwei Tage nach dem schweren Auswärtsspiel der KSV Holstein in Dresden war die Stimmung ein August-Stammtisch des Störcheclubs gelöst. Kein Wunder: 48 Stunden zuvor waren mit dem 2:1-Erfolg gegen Dynamo drei weitere Zähler aufs Konto der Kieler geholt worden. „Ich bin natürlich wahnsinnig froh, dass wir am Dienstag gewinnen konnten“, erklärte Cheftrainer Karsten Neitzel, mahnte aber im gleichem Atemzug: „Wir müssen Konstanz reinbringen, und das ist das schwierige in dieser Liga. Wir tun uns schwer gegen Stuttgart II, die haben drei Punkte geholt – und das gegen uns. Wir verlieren zu Hause Cottbus und fahren wenige Stunden später nach Dresden, und gewinnen gegen eine Mannschaft, die acht Tage zuvor Schalke aus dem Pokal geworfen hat.“ Der Holstein.-Trainer versicherte sogar, dass seine Mannschaft dabei nicht einen Meter weniger gegen Cottbus gelaufen sei als gegen Dresden. „Daher müssen wie aus dem Spiel gegen Dynamo viele Stärken ziehen, denn wir haben gesehen, zu was die Mannschaft in der Lage ist. Und: Wir müssen mehr Konstanz als andere Mannschaften reinbekommen, dann brauchen wir sehr früh nicht mehr an die vierte Liga.“

Tolle Hand-in-Hand-Arbeit 

Zuvor hatte Geschäftsführer Wolfgang Schwenke wie üblich den Stammtisch eröffnet. Nicht ganz wie üblich, denn erstmals versammelte sich die Runde aus 80 Partnern in den neuen VIP-Räumlichkeiten der früheren Holstein-Reha. „Der Umbau war eine große Anstrengung in einem sehr knappen Zeitplan, aber es war tolle Hand-in-Hand-Arbeit von den beteiligten Partnern. Am Spieltag wurde zwar noch die letzte Schraube festgedreht, aber es hat alles großartig geklappt“, freute sich Wolfgang Schwenke und verkündete zudem: „Daher möchte ich alle Mitarbeiter der teilnehmenden Gewerke zu einem Heimspiel einladen.“ Ohnehin gab es einige Neuigkeiten für die Partner: Kay-Uwe Runde vom Maklerbüro Larsen wird einen Tag nach dem nächsten Stammtisch zum SwinGolf-Event nach Schülp laden, der Oktober-Stammtisch wird durch Spielmacher Events zu einem Casino-Abend. Und auch außerhalb Kiels wird der Störcheclub wieder sein Unwesen treiben: Zum Auswärtsspiel nach Osnabrück am 13. September wird eine Bustour angeboten, die Reise ins Wintertrainingslager der Störche nach Belek ist nach der großartigen Tour in diesem Jahr bereits jetzt bei vielen Sponsoren dick im Kalender angestrichen.

Abgekühlte Gemüter

Neue wie alte Partner wurden ebenfalls vorgestellt: Alfred Gabriel von der Firma Gabriel aus Kiel-Wellsee war jahrelang Sponsor des Hamburger SV und verlagerte jetzt dieses Engagement zum Fußballklub seiner Heimatstadt. Unikum Karl Gladdeck, Inhaber des Holstein-Partners Teamsport-Reisen, war aus Frankfurt zu Gast, freute sich über einen angenehmen Abend im Störcheclub und traf viele bekannte Gesichter nach den gemeinsamen Exkursionen nach Bremen und Belek wieder. Mit Saliou Sané und Rafael Kazior waren auch zwei Spieler anwesend, die vom Dresden-Spiel berichteten: „Die Stimmung war nach dm Spiel gut, die Musik laut aufgedreht. Jetzt wollen wir an die Leistung am Samstag anknüpfen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass in jedem Spiel zwei bis drei Knackpunkte sind. Gegen Cottbus ging Siedos Schuss an den Pfosten, am Dienstag der von Heidi rein. Diese Situation wollen und müssen wir mehr nutzen.“ Swen Schulze interessierte noch, warum Rafa im Kabinengang von Dresden Gelb bekommen habe. Der treue Partner bekam natürlich Antwort: „Ich bin mit Dynamos Torwarttrainer leicht aneinandergeraten. Ich hab Gelb bekommen, gegen ihn ermittelt jetzt der DFB“, sagte Kazior und versicherte, dass sich die Gemüter aber schnell wieder abgekühlt hätte. So wie auch der Störcheclub: Nach dem offiziellen Teil gab Holsteiner-Betreiber Jörg Fischer eine Runde Tartufo-Eis von Giovanni L aus.

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