Vom Pionier zum führenden Windparkentwickler

Störcheclub im Porträt: Denker & Wulf

Als im Jahr 1991 das Unternehmen Denker & Wulf gegründet wurde, war noch Pionierleistung gefragt. Heute ist die Energiewende in aller Munde und das Erzeugen von Strom für ganze Gemeinden aus Windkraft keine kühne Überlegung mehr. Auch dank des heutigen führenden Windparkentwicklers aus Sehestedt, der seit diesem Jahr Partner des Störcheclubs ist. 

Fußballfans haben den Schriftzug der Denker & Wulf AG bestimmt schon auf so manchem Trikot gesehen. Zumindest, wenn sie aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde kommen und Spiele des SV Sehestedt oder des SV Holtsee verfolgt haben. „Wir engagieren uns stark in der Region und fördern unter anderem auch Fußball- und Jugendfußballmannschaften“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Torsten Levsen. Auf der Brust der Drittligakicker von Holstein Kiel wird die dynamische Wort-Bild-Marke des Unternehmens aus der Windenergiebranche (noch) nicht zu sehen sein, die Denker & Wulf AG ist seit 2015 jedoch Partner im Störcheclub.

Wichtige Ressource Windenergie

Seit 1991 ist Denker & Wulf im Windenergie-Markt tätig und zählt damit zu den Pionieren der Branche. Heute gehört dieser zu den führenden Windparkentwicklern in Deutschland. Rund 90 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland sorgen für Planung, Finanzierung, Bau und Verkauf von Windenergieanlagen für nationale und internationale Kunden. „Windenergie ist eine wichtige Ressource. Unser Ziel war und ist, den Anteil an regenerativer Energie am gesamten Energiemarkt zu steigern. Schließlich haben wir einen hohen ökologischen Anspruch zu erfüllen“, begründet Torsten Levsen. Bislang hat Denker & Wulf 1,2 Gigawatt Windenergieleistung in Deutschland errichtet. Mehr als 700 Windkraftanlagen werden von dem Sehestedter Unternehmen betriebswirtschaftlich und technisch geführt.

Imposanter Firmensitz 

Ein Besuch am Firmensitz von Denker & Wulf lohnt sich doppelt. 2012 wurde dort der Denker & Wulf Infopark (Eintritt frei) eröffnet, in dem der Wissensdurst rund um die Themen Sonnen- und Windenergie, Klimawandel und Nachhaltigkeit gestillt wird. Einfach und spielerisch verpackt werden die Besucher über regenerative Energien informiert. Zudem ist schon der Anblick des Gebäudes eine Reise wert. Auf einer ehemaligen Raketenstellung der Bundeswehr direkt am Nord-Ostsee-Kanal ließen die Firmenchefs ein repräsentatives Bürogebäude mit ca. 1.400 m² Fläche errichten. In der Architektur wurde die Geländetopografie mit eingearbeitet und durch die abgewinkelte Gebäudeform wurde fast aus jedem Büro ein Blick auf den Nord-Ostsee Kanal erreicht. „Das Gebäude soll die Dynamik unseres Tätigkeitsfeldes ausstrahlen“, beschreibt der Vorstandsvorsitzende die Architektur des imposanten Neubaus. 

Störche mit Wind und Energie

Und wie kommt ein Aktienunternehmen aus der Windenergiebranche zu den Kieler Störchen? „Der Kontakt ist über den Steuerberater Michael Wormuth entstanden, der selbst schon lange Jahre Mitglied im Störcheclub ist“, blickt Levsen zurück. Das spannende Saisonfinish samt Relegation packte auch Torsten Levsen, der eingesteht, selbst wenig Interesse am Fußball gehabt zu haben. „Ich selbst bin leidenschaftlicher Motorradrennfahrer und nehme seit einigen Jahren am ,Pro Speed Racer Cup‘ teil, der unter anderem auf dem Sachsenring und Eurospeedway Lausitz ausgetragen wird.“ Gemeinsam mit Denker & Wulf will Holstein Kiel auch wieder auf die Überholspur zurückkehren. Viel (Rücken-)Wind und jede Menge Energie können die Kieler Störche gut gebrauchen.

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