Lust auf Profifußball!

Im Porträt: Galabauer Frank Strecker 

Fußballsponsoring – das war schon immer eine Herzensangelegenheit für Frank Strecker. Lange Zeit unterstützte der Inhaber des Unternehmens Galabau Strecker den TSV Plön. Doch dann wollte der 32-Jährige mehr. „Ich habe in der Unterstützung des Amateurfußballs für meine Firma nicht mehr so viel Sinn gesehen. Ich wollte in ein professionelles Umfeld mit einem funktionierenden Netzwerk. Und da lag Holstein Kiel sehr nah.“

Seine Leidenschaft wurde während des Pokal-Märchens im Winter 2012 geweckt. „Ich war gegen Dortmund im Holstein-Stadion. Eine Wahnsinns-Atmosphäre. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Marc Heider in der 8. Minute das Tor für die Störche gemacht hätte.“ Danach schrieb Frank Strecker eine E-Mail an die Holstein-Geschäftsstelle, Wolfgang Schwenke rief zurück und schon war der Galabauer Sponsor der KSV Holstein.

Galabau in Perfektion

Seit sieben Jahre ist Frank Strecker mit seinem Galabau-Unternehmen selbstständig und zählt mittlerweile auf ein Team von acht Angestellten. Das Angebot reicht von Pflasterarbeiten über Baumfällungen und Carportbau bis zur kompletten Gartengestaltung. „Unser Motto lautet immer: Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger“, sagt der Chef mit einem Augenzwinkern. Zu seinen Kunden zählen vor allem Architektenbüros und Kommunen. Natürlich werden auch Aufträge von Privatkunden sorgfältig umgesetzt. „Acht Wochen Vorlaufzeit müssen aber eingeplant werden, die Auftragsbücher sind voll“, erklärt Frank Strecker.

Viel Arbeit, wenig Freizeit

Das zeigt sich auch in der Freizeit des Galabauers. Viel davon hat er nicht. Zwischen 50 und 80 Stunden arbeitet der Plöner pro Woche. Früher war Fran Strecker begeisterter und erfolgreicher Sportler. 1988 schnürte er erstmals seine Fußballschuhe für den TSV Plön und wechselte später in Schwimmsparte, um auf europäischem Leistungsniveau zu schwimmen. Dann kam der Ausbildung, die Bundeswehr und der eigene Betrieb – und vorbei war es mit dem Hobby. So schafft es Frank Strecker auch nicht immer ins Holstein-Stadion. „Aber in Zeiten von Livestreams ist man ja immer bestens informiert.“

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