Im Herzen Kieler

Störcheclub-Mitglied: Kieler Volksbank

Die Kieler Volksbank ist ein treuer Begleiter der KSV Holstein. Genau wie ihr Repräsentant im Störcheclub, Marketingleiter Jens Harder.

Es ist die Saison 1979/80. Für die KSV Holstein kämpfen Immo Stelzer, die Tönsfeld-Brüder, Bernd Brexendorf um Punkte in der 2. Liga-Nord. Ein gewisser Andreas Köpke gibt sein Senioren-Debüt. Unter den im Schnitt 7.000 Zuschauern im Holstein-Stadion befindet sich auch Jens Harder mit seinem Vater und fiebert mit den Kielern. „Es war eine tolle Atmosphäre damals auf den Rängen“, erinnert sich der gebürtige Kieler heute. Auch gute 30 Jahre später, nach Abitur und erfolgreich abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre, ist Jens Harder bei Heimspielen von Holstein Kiel im Stadion. Heute allerdings selbst als Vater gemeinsam mit seinem zwölf Jahre alten Sohn. Außerdem vertritt er die Kieler Volksbank, die seit fünf Jahren als Mitglied im Störcheclub die KSV Holstein unterstützt.

Mein Traumjob!

Jens Harder ist Marketingleiter bei der Kieler Volksbank, seinem ersten und bisher einzigen Arbeitgeber. 2012 wird er sein 20-jähriges Firmenjubiläum feiern. In seinem Arbeitsalltag koordiniert die Außendarstellung der Genossenschaftsbank, repräsentiert sie in der Öffentlichkeit und übergibt dabei auch mal Spendenschecks an wohltätige Organisationen oder von der Volksbank gestiftete Pkw an soziale Einrichtungen. „Damals war es wohl glückliche Fügung, dass ich nach meinem Studium gleich die Position bei der Kieler Volksbank antreten durfte. Heute ist es mein Traumjob“, sagt Jens Harder, der im Herzen Kieler ist und Anhänger der traditionsreichen Sportvereine der Landeshauptstadt. „Der THW hat natürlich tolle Erfolge erzielt, aber wenn ich heute die großartige Philosophie hier bei Holstein betrachte, bin ich mir sicher, dass auch die Störche in naher Zukunft ihre gesteckten Ziele erreichen werden.“

Aug in Aug mit Boris Becker

Sportlich war Jens Harder bislang nicht nur interessiert, sondern auch sehr aktiv. Früh spielte er sowohl Fußball als auch Tennis, bis er sich mit 15 Jahren für einen Sport entschied: Die Wahl fiel auf den kleineren, gelben Filzball und nur wenige Jahre später wäre es fast zu einem absoluten Topspiel gekommen. Bei den schleswig-holsteinischen Landesmeisterschaften 1984 in Kiel-Wellsee trat nicht nur Jens Harder an, sondern auch ein gewisser Boris Becker. Hätte der Kieler die 1. Runde überstanden, wäre er in Runde 2 auf das damalige Ausnahmetalent getroffen. Allerdings unterlag Jens Harder im Auftaktmatch und sein Kontrahent darf sich heute rühmen, gegen den späteren Weltstar gespielt zu haben. Für Jens Harder wird der Tag dennoch immer in Erinnerung bleiben: „Boris Becker war damals noch nicht so bekannt und ich glaubte ihn nur einmal gesehen zu haben. Genau dieser vermeintliche, ebenfalls blonde Spieler saß aber später, als Becker spielen sollte, an der Seite. Mein Trainer klärte mich auf: Das ist nicht Boris Becker, sagte er, das ist ein anderes Talent. Er heißt Patrick Kühnen.“

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