Es schillert am Schulense

Mit seinem Handwerksbetrieb erfüllt Uwe Schiller Bäderträume

Bereits sechs Jahre ist Uwe Schiller Mitglied im Störcheclub, hat sich als gebürtiger Kieler der KSV Holstein schon immer verbunden gefühlt. „Ich bin damals zur besten Zeit eingestiegen, die Entwicklung des Vereins seit der damaligen Regionalligazeit ist bemerkenswert“, erzählt der Inhaber von Schiller Fliesen-Technik.

Als damals die Euphorie um die Mannschaft zunahm, überzeugten ihn die positiven Erfahrungen seiner Kooperationspartner, von denen viele bereits Störcheclub-Mitglied waren, ebenfalls beizutreten. Bereut hat er es nicht – auch wenn Uwe Schiller beruflich sehr eingespannt ist, verpasst er kein Spiel der Störche und genießt die Gespräche mit anderen Mitgliedern: „Fußball verbindet, man stellt sich an einen Tisch und sofort gibt es Gesprächsstoff.“ Bereichern tut besonders der Austausch mit seinen Handwerkskollegen auch sein berufliches Leben.

Im Bad ist alles möglich

1995 als Ein-Mann-Unternehmen gegründet, ist Uwe Schillers Betrieb 23 Jahre später ein erfolgreiches Geschäft: Zehn Mitarbeiter sorgen insbesondere dafür, dass im Umkreis von 100 Kilometern Bäder individuell nach Maß gefertigt werden. Dafür gestalten sie unter anderem Waschtische und bodengleiche Duschen nach Kundenwünschen, selbst gefertigt in der eigenen Werkstatt. „Wir möchten zeigen, was so möglich ist im Bad“, erklärt Uwe Schiller sein Konzept. Natürlich gehören auch Fliesen zum Repertoire. Spezialisiert ist Schiller Fliesen-Technik auf besonders große Fliesen, die es ermöglichen, unter anderem fugenfreie Duschen anzufertigen. Was es so neues gibt auf dem Fliesenmarkt, können Interessierte in den eigenen Ausstellungsräumen mit Blick auf den Schulensee anschauen.

Neben der Gestaltung privater Bäder ist der Handwerksbetrieb auch für öffentliche Großprojekte gefragt – unterwegs sind Uwe Schiller und seine Kollegen daher fast dauerhaft auf Baustellen.

Eine Mannschaft für Kiel

Am Wochenende steht aber etwas anderes an: Die Heimspiele der Störche werden stets im Stadion verfolgt. Kein Wunder, hat der Geschäftsführer als Jugendlicher selbst Fußball gespielt. Sein jüngerer Sohn spielt ebenfalls – „aber nicht bei Holstein“, lacht Uwe Schiller. Der älteste Sohn lernte im eigenen Betrieb, macht zurzeit seinen Meister und weckt damit die Hoffnung auf Nachfolge.

Schon vor seiner Mitgliedschaft im Störcheclub besuchte Uwe Schiller diverse Male das Holstein-Stadion, richtig aktiv verfolgt er die Entwicklung der Mannschaft erst seit seinem Beitritt. Und ist begeistert: „Ich glaube, wenige können sich vorstellen, was die aktuelle Situation des Vereins für die Stadt Kiel bedeutet, alleine für die Kinder und wie sie zum Fußball stehen. Zweite Liga – das ist schon der Hammer!“

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