Störcheclub erobert Sylt

Holstein-Sponsoren on Tour

Im vergangenen Jahr wurde Sylt bei den Travel Magazin Awards vor Mauritius, Mallorca und den Malediven zur schönsten Insel der Welt gewählt. Grund genug also, im Rahmen der ersten Störcheclub-Exkursion die beliebte Nordseeinsel anzusteuern.

Pünktlich am 6. Mai um 7.45 Uhr wurden die 33 Teilnehmer am Kieler Hauptbahnhof von Holstein-Maskottchen Stolle und mit duftendem Kaffee empfangen. Darüber hinaus hatte der Famila-Markt Kiel-Meimersdorf großzügige Lunchpakete bereitgestellt. Die Stimmung war angesichts des Kaiserwetters und der netten Begrüßung von Beginn an prächtig. Und die Tour sollte – genau wie die Auswärtsreisen der torhungrigen Holstein Liga-Mannschaft in dieser Saison – ein voller Erfolg werden.

Eine „lustige“ Reisegruppe

Dass der Tatendrang des Holstein-Trosses auch durch den Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer nicht zu stoppen war, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Doch KSV-Sponsor Marc Mahnken, Marketing-Referent der Nord-Ostsee-Bahn, der für die Störcheclub-Exkursion 33 Freifahrten mit der NOB zur Verfügung gestellt hatte, erwies sich wahrlich als souveräner Krisenmanager. Kurzerhand wurde die „lustige“ Reisegruppe in einen Bus verfrachtet und per Schienenersatzverkehr nach Husum verfrachtet. Dort wartete dann endlich ein moderner NOB-Triebwagen auf die Holsteiner. „Ich war sofort begeistert von der Idee, eine Sponsorenfahrt nach Sylt zu unternehmen. Wir von der Nord-Ostsee-Bahn haben da natürlich nur zu gern eine Freifahrt in die Runde geworfen“, so der gut gelaunte Mahnke während der Zugfahrt über den Hindenburgdamm.

„Pieper“ macht den Härtetest

Auf Westerland angekommen, wurde der Störcheclub bereits vom Holstein-Infomobil erwartet, aus dem der KSV-Sicherheitsbeauftragte Martin Zandeck und Hannah Puck mit dem Ausschank von Kaltgetränken für einen ersten Höhepunkt auf der Insel sorgten. Oskar „Pieper“ Petersen nutzte als Erster die Gelegenheit, eines der Leihfahrräder auf dem Bahnhofsparkplatz zu testen. Und dann ging es auch schon los…

Störcheclub aktiv

Zielort des Störcheclubs war mit List die nördlichste Gemeinde Deutschlands. Der Ort beherbergt die nördlichste Fischbude Deutschlands, mit der der Unternehmer Jürgen Gosch seine Restaurant- und Gastronomiekette „Gosch“ begründete. So war die Aussicht auf einen ausgedehnten kulinarischen Besuch des Meeresfrüchtetempels für alle Beteiligten Motivation genug, die 16 Kilometer Wegstrecke von Westerland nach List mit dem Fahrrad zurückzulegen. Und auch während der gemütlichen Fahrradtour war der Service ausgezeichnet, denn bei einem Zwischenstopp in Kampen wurde die Versorgung mit Erfrischungsgetränken erneut vom Team des Holstein Infomobils sichergestellt.

Sylt - immer eine Reise wert

Nach Ankunft in List versammelte sich der Störcheclub auf der Dachterrasse  der „Fischbude“ Gosch. Herrlichstes Sommerwetter, phantastisches Essen und das ein oder andere alkoholhaltige Getränk ließen den langen Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Auf dem Dach der Firma Gosch wurde die Holstein-Fahne gehisst. Die Insel war erobert! „Sylt ist immer eine Reise wert. Und es ist besonders schön, so eine Fahrt zusammen mit Gleichgesinnten unternehmen zu dürfen. Das schweißt die Holstein-Sponsorenfamilie sicherlich noch enger zusammen“, meinte Thorsten Kibbel von der Heinrich Knievel OHG angetan.

Netzwerk ausbauen

Organisator Wolfgang Schwenke freute sich über die Begeisterung aller Teilnehmer. „Es ist der operativen Führung des Vereins sehr wichtig, dass die Sponsoren in einem engen Kontakt miteinander und zur KSV Holstein stehen. Für ein näheres Kennenlernen bieten die Punktspiele oft nicht ausreichend Gelegenheit, weil dort der Fußball im Mittelpunkt steht. Der regelmäßige Störcheclub-Stammtisch an jedem letzten Donnerstag im Monat ist ein erster Schritt, die Kommunikation und das Wir-Gefühl weiter zu fördern. Und auch Exkursionen so wie heute nach Sylt wollen wir in Zukunft häufiger anbieten“, so Schwenke, der nach der Rückkehr in die Landeshauptstadt meinte: „Holstein nutzt jede Gelegenheit, um den Kontakt zu den Sponsoren und Freunden zu intensivieren. Bei uns sind Förderer ganz wichtige und enge Partner. Und vor allem erhalten sie bei uns News aus erster Hand. Das entstandene Netzwerk werden wir auch in Zukunft pflegen und ausbauen.“

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