Störcheclub erobert Berlin

Exkursion der Holstein-Förderer in die Hauptstadt

„In Kiel ist es inzwischen fast schon ein Muss geworden, ein Störcheclub-Mitglied zu sein“, zog Uli Kauffmann zwölf Jahre nach der Geburt des Holstein-Sponsorenpools Ende des vergangenen Jahres ein treffendes Zwischenfazit, das bereits auf eine auch zukünftig erfolgreiche Entwicklung schließen lässt. Die Plattform für Holsteins Förderer bietet seit über einem Jahrzehnt die tolle Gelegenheit, den Leistungsfußball zu unterstützen und zusätzlich das eigene geschäftliche Netzwerk zu vergrößern. So wie es in der Landeshauptstadt in den letzten Jahren ein Muss geworden ist, Mitglied des Störcheclubs zu werden, so gehört es auch längst schon zum guten Ton, ein Ticket für die immer beliebter werdenden Holstein-Exkursionen zu lösen. Nach dem „opener“ auf Sylt im Mai 2011 sowie den beiden Touren nach Leipzig und Lübeck stand am vorletzten März-Wochenende ein neuerlicher Ausflug auf dem Programm: Berlin hieß das attraktive Ziel.

Viele Störcheclub-Mitglieder sind mit Leib und Seele Fußballfans. So war es nicht verwunderlich, dass auch die Tour zum Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin II auf eine positive Resonanz stieß. Und wenn es schon nicht das Olympiastadion im Rahmen des DFB-Pokal-Endspiels sein sollte, dann wenigstens  das kleine „Olympia“ unweit der Bundesliga-Arena.

Sommer, Sonne, Sonnenbrille

Einen Tag vor dem eigentlichen Spieltag rollte der Störcheclub mit einem Reisebus von KSV-Partner Sievers Reisen Richtung Hauptstadt. Bei strahlendem Sonnenschein war schon die gemütliche Fahrt nach Berlin ein Highlight an sich. Und Marco Siegmund vom Holstein Partner Lenscare hatte den richtigen Riecher, denn er stattete alle Mitreisenden mit tollen Sonnenbrillen aus, die angesichts der sommerlichen Rahmenbedingungen während des gesamten Wochenendes zum Einsatz kommen sollten. Für ausreichend Proviant hatte natürlich Geschäftsführer und Reiseleiter Wolfgang Schwenke gesorgt.

Das „Störche-Menü“

Nach reibungsloser Hinfahrt im Hotel Dorint in Berlin Tegel angekommen wurde eingecheckt und nach einer zweistündigen Verschnaufpause ging es weiter zum Abendprogramm in Form eines überaus unterhaltsamen Kochevents. In zwei Gruppen aufgeteilt zauberten die Störcheclub-Mitglieder ein tolles 3-Gänge-Menü. Neben der äußerst schmackhaften Mahlzeit war die zeitgleiche Niederlage des Halleschen FC in Wilhelmshaven das Sahnehäubchen auf dem rassigen, kulinarischen Event.

Berlin live

Auch der Samstagmorgen begrüßte alle Mitreisenden mit strahlendem Sonnenschein. Während einige Mitreisende kurz nach dem Aufstehen ein erfrischendes Läufchen wagten, erfreuten sich andere Störcheclub-Mitglieder noch ihrer erholsamen – und mehr oder minder ausgedehnten - Nachtruhe. Doch spätestens um 10 Uhr waren alle wieder vereint, denn um die wachsende innere Unruhe vor dem Punktspiel der KSV Holstein wirkungsvoll zu bekämpfen, wurde kurzerhand eine Stadtrundfahrt durch das sommerliche Berlin angetreten.

Quer durch die Hauptstadt

Von Tegel aus ging es zu den Stationen Messegelände, Kurfürstendamm, Landwehrkanal, Tiergarten, Straße des 17. Juni, Reichstag, Schloss Bellevue, Botschaftsviertel, Kulturforum, Potsdamer Platz, Kreuzberg, Gendarmenmarkt, Alexanderplatz, Unter den Linden und Berliner Dom, ehe sich der Bus auf den Weg Richtung Charlottenburg und zum Sportgelände der alten Dame Hertha machte. Nicht verschweigen möchte der Berichterstatter die kurze Pause unter dem „Sonnensegel“ des schmucken Sony Centers, in dessen Schatten neben Mövenpick-Eis auch die ein oder andere frische Kaltschale gereicht wurde. Nicht zu vergessen auch der Stop am Brandenburger Tor, bei dem der Störcheclub –komplett in Holstein-Trikots gekleidet - den Berliner Bär mit blau-weiß-roter Fahne in der Hand mächtig tanzen ließ.

Der 12. Mann

Und dann das Spiel! Die Stimmung im Kieler Störcheclub-Fanblock war während der 90 Minuten im Amateurstadion durchaus ansprechend, doch ohne Punkte nach Hause fahren zu müssen, das hatte man sich dann doch irgendwie anders vorgestellt. Der Sprung an die Spitze der Regionalliga-Tabelle sollte den zahlreich mitgereisten Kielern an diesem Tag leider, leider verwehrt bleiben. Und wieder einmal musste Störcheclub-Sprecher Uli Kauffmann mit kämpferisch geprägtem Wortschatz in die Bresche springen, um alle auch emotional wieder auf Kurs zu bringen: „Wir müssen der Mannschaft in dieser Phase den Rücken stärken und als 12. Mann den Kampf gegen die allgemeine Verunsicherung aufnehmen. Denn noch stehen ausreichend Spiele auf dem Flugschreiber der Störche, um den Bock umzustoßen und am Ende ganz vorn zu landen.“

Zurück