Auftakeln und anluven

Störcheclub sticht in See

Am 24. Juni 2015 gab es für die KSV Holstein gleich doppelten Grund zu guter Laune: Zum einen lockte der Trainingsstart rund 150 Kiebitze nach Projensdorf. Nur wenige Stunden später stach der Störcheclub mit gleicher Passagierzahl zum traditionellen Kieler-Woche-Segeltörn in See.

Für viele Störcheclubmitglieder sind nicht olympische Segelregatten, namhafte Musiker oder internationale Speisen der Höhepunkt der Kieler Woche. Es ist der traditionelle Segeltörn der KSV Holstein, der bei den Partnern schon Monate vor der fünften Jahreszeit der Landeshauptstadt im Kalender steht. Da spielt es auch keine Rolle, ob die Sonne scheint oder es in Strömen gießt. Wenn am Mittwoch der Dreimast-Rahsegel-Schoner SS „THALASSA“ vom Bollhörnkai ablegt, herrscht blau-weiß-rote Hochstimmung.

„KiWo“ von der Wasserseite aus

Auch in diesem Jahr wurden die 140 Störcheclubmitglieder wieder vom Holstein-Präsidium in Persona von Roland Reime, Wolfgang Schwenke und Ralf Heskamp sowie dem kompletten Trainerteam um Karsten Neitzel, Jan Sandmann, Timm Sörensen und Patrik Borger begleitet. Leckere Cocktails, ein schmackhaftes Büfett und der prächtige Blick auf die „KiWo“ von der Wasserseite aus, waren die perfekte Einstimmung auf die beiden Höhepunkte, die noch folgen sollten.

Segeln und Speedboot

Störcheclub-Sprecher Ulli Kaufmann hatte „Spritztouren“ mit einem Speedboot organisiert. Nahezu alle „Segler“ nutzten die einmalige Chance und fegten mit 60 Stundenkilometern über die Kieler Förde. Der finale Knalleffekt war aber einmal mehr das Seglerfeuerwerk im Olympiazentrum Schilksee, das den grau-bewölkten Himmel für 15 Minuten kunterbunt färbte. Als die Feiergesellschaft um 0.30 Uhr in bester Laune wieder am Bollhörnkai festmachte, schauten einige bereits in ihre Kalender, an welchem Datum der Kieler-Woche-Mittwoch im kommenden Jahr ist.

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