Keine Punkte im Nordduell: Störche unterliegen Werder Bremen

Thomas Dähne vereitelt einen Schuss von Bremens Jens Stage

Unsere Störche haben am Samstagnachmittag eine Niederlage hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Marcel Rapp unterlag vor 15.034 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion dem SV Werder Bremen mit 0:3 (0:1).

Die Gäste aus Bremen fanden besser in die Partie und setzten unsere Jungs früh unter Druck, was in einer Doppelchance für den SVW resultierte, als unser Keeper Thomas Dähne zunächst den Schuss von Marvin Ducksch parierte, ehe Oliver Burke den Nachschuss über den Kasten setzte (5.). Kurz darauf meldete sich auch Holstein in der Offensive an, als Marco Friedl den Abschluss von Steven Skrzybski in höchster Not blockte (10.). Werder blieb das agilere Team – und ging nach einem ruhenden Ball in Führung, als Ducksch einen Freistoß von der Nähe der Eckfahne an den langen Pfosten zirkelte, von wo der Ball ins Netz prallte (25.). Nach diesem Traumtor arbeitete sich unsere KSV in die Partie und konnte das Spielgeschehen in der Folge ausgeglichener gestalten, SVW-Torwart Michael Zetterer musste indes nicht eingreifen, weil Alexander Bernhardssons Abschluss geblockt wurde (39.) und Skrzybskis Distanzschuss ebenso links vorbeistrich (40.) wie Shuto Machinos Versuch aus der Drehung (42.).

Nach dem Seitenwechsel konnte Holstein nicht an den Schwung der Schlussphase des ersten Durchgangs anknüpfen. Zwar bemühte sich die Rapp-Elf, gefährlich nach vorne zu spielen, wurde schließlich aber ausgekontert: Der Abpraller einer Ducksch-Flanke landete bei Felix Agu, der den Ball aus dem Rückraum in den rechten Winkel zirkelte (59.). In der Folge verpassten es die Gäste, für die Vorentscheidung zu sorgen, weil erst Burke (63.) und dann der eingewechselte Justin Njinmah (76.) an Dähne scheiterten, ehe der ehemalige Kieler wenig später aus aussichtsreicher Position links vorbeischoss (82.). In der Schlussphase hatte Holstein noch zwei gute Gelegenheiten, per Anschlusstreffer noch einmal für neue Hoffnung zu sorgen, doch Skrzybskis Versuch rauschte links vorbei (83.) und Machino setzte die Kugel aus kurzer Distanz neben den linken Pfosten (88.). Stattdessen nutzte Werder ein weiteres Mal die sich bietenden Räume und machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf, als Marco Grüll eine Flanke von Mitchell Weiser aus fünf Metern zum 3:0-Endstand aus SVW-Sicht über die Linie bugsierte (90.+3).

Statistik:

Holstein: Dähne – Ivezic (35. Holtby), Zec, Komenda – Remberg (61. Pichler), Rosenboom (35. Becker), Porath (77. Arp), Knudsen, Skrzybski – Bernhardsson, Harres (35. Machino). Trainer: Rapp.

Bremen: Zetterer – Stark, Friedl, Pieper (89. Jung) – Weiser, Lynen, Agu, Stage (85. Bittencourt), Schmid (89. Grüll) – Burke (73. Njinmah), Ducksch (73. Topp). Trainer: Werner.

Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel) – Tore: 0:1 Ducksch (25.), 0:2 Agu (59.), 0:3 Grüll (90.+3) – Zuschauer: 15.034 (ausverkauft).

Stimmen

Thomas Dähne: Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben zu viele einfache Fehler gemacht. Im Verlauf der ersten Halbzeit haben wir umgestellt und hatten danach mehr Zugriff. Insgesamt ist es uns aber nicht gelungen, genügend zwingende Torchancen herauszuspielen, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Es ist eine bittere Niederlage.

Steven Skrzybski: Wir sind heute zu selten in unsere Abläufe gekommen, haben zu viele individuelle Fehler gemacht und insgesamt keine gute Leistung gezeigt. Wir müssen künftig konsequenter in beiden Strafräumen agieren. Heute war es auf allen Ebenen zu wenig. Wir müssen das Spiel jetzt analysieren, um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und es am kommenden Wochenende besser zu machen.

Lewis Holtby: Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht und verdient verloren. Es gab Phasen, in denen wir mit mehr Energie nach vorne gespielt haben, aber oft hat der letzte Pass gefehlt, sodass wir kaum zu guten Torchancen gekommen sind. Wir müssen uns steigern, um in den kommenden Spielen punkten zu können.

Thomas Dähne nach dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen:

Die Pressekonferenz nach #KSVSVW:

Das Nordduell gegen den SV Werder Bremen in Bildern:

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