Vermeidbare Heimniederlage für die Holstein Women

Unsere Holstein Women mussten sich am Sonntag knapp mit 1:2 gegen die U20 des SV Meppen geschlagen geben. Dabei waren die Holsteinerinnen über weite Phasen das dominantere Team, schafften es jedoch nicht daraus die nötige Torgefahr zu entwickeln.

„Wir haben uns von Beginn an dem Tempo des SV Meppen angepasst“, haderte Cheftrainer Marcello Semonella schon früh mit dem Auftritt seiner Mannschaft. So fehlte den Holstein Women die nötige Geschwindigkeit, um in der Anfangsphase wirklich gefährlich zu werden. Erst der Treffer zum 1:0 sorgte für den nötigen Aufwind. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Lea Schröder war Luiza Zimmermann mit dem Kopf zur Stelle und brachte die Women in Führung (26.). Im Anschluss ergaben sich zahlreiche gute Gelegenheiten für die Gastgeberinnen.

So verpasste Jasmin Grosnick nach einem schönen Zuspiel von Sarah Begunk, die auch selbst noch eine gute Möglichkeit auf dem Fuß hatte. Auch Sandra Krohn ließ eine hochkarätige Chance auf das 2:0 liegen. „Für unsere mangelhafte Chancenverwertung sind wir noch vor der Halbzeitpause bestraft worden“, sagte Semonella und spielte damit auf einen Doppelschlag des SV Meppen vor dem Halbzeitpfiff an. Mit dem ersten wirklich gefährlichen Abschluss glich Meppen in der 44. Spielminute aus. Damit aber nicht genug: In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs konnten die Meppenerinnen die Partie mit ihrem Treffer zum 2:1 drehen (45.+1). „In diesen Minuten waren wir zu weit weg von den Gegnerinnen und gedanklich nicht schnell genug“, analysierte der Cheftrainer im Nachgang.

Nach dem Seitenwechsel versuchten sich die Holstein Women immer wieder über lange Ballbesitzphasen in die Offensive zu arbeiten, fanden dort jedoch nicht die richtigen Anspielstationen. „Wir haben die Box nicht gut besetzt und hatten insgesamt zu wenig Abschlüsse“, so Semonella weiter. Stattdessen wurde es in der Schlussphase über ruhende Bälle noch einmal gefährlich. Sowohl Zimmermann als auch Schröder brachten scharfe Freistöße auf den Kasten der Gäste, diese konnten jedoch vereitelt werden. Meppen hingegen beschränkte sich auf eine stabile Defensive und setzte nur vereinzelt durch gute Umschaltsituationen Akzente nach vorne.

Aber es nützte alles nichts an diesem Sonntagnachmittag, unsere Women schafften es nicht, den Ausgleich zu erzielen und mussten sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben. „Wir müssen diesen kleinen Negativtrend schnellstmöglich abwenden und nächste Woche gegen Hannover 96 ein anderes Gesicht zeigen“, fand Semonella deutliche Worte nach dem Abpfiff.

Statistik

Holstein Women: Nentwich – Siegesmund (62. Jöhnk), Zimmermann, Schröder, Redant – Carone, Grosnick (56. Struck), Begunk (62. Minta) – Krohn (46. Lako), Gavrilovic (71. Böhme), Hasse.

Tore: 1:0 Zimmermann (26.), 1:1 Sonntag (44.), 1:2 Dijkstra (45.+1).

Fotos: Nico Kaiser

Hier gibt's noch mehr frische News

Holstein Kiel verlängert Vertrag mit Cheftrainer Marcel Rapp

|

Die Holstein Fußballschule: Für alle etwas dabei

|

U17 muss sich gegen Halleschen FC geschlagen geben

|

X
Bitte warten...