Vorfreude bei U19 aufs Topspiel

Sa., 13 Uhr: Eimsbütteler TV – Holstein U19

Die Kieler U19 um Justin Njinmah ist heiß aufs Topspiel beim Eimsbütteler TV

Wenngleich man keinen zusätzlichen Druck verspüre, so sei das Spitzenspiel am Samstag beim Eimsbütteler TV doch eine Partie, auf die man sich als Fußballer sehr freue, sagte U19-Trainer Dominik Glawogger vor der Partie, in der die Kieler als Tabellenführer beim Zweiten zu Gast sind. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz Hoheluft ist um 13 Uhr.

Die Gastgeber spielen eine ähnlich starke Saison wie die KSV. Beide Teams sind nach zwölf Ligaspielen noch ohne Niederlage, die Tabelle führen allerdings die Jungstörche an, da sie elf Spiele gewannen und nur ein Mal Remis spielten, während der ETV zehn Dreier einfuhr und zwei Mal die Punkte teilte. Folglich geht Holstein mit einem Vorsprung von zwei Punkten ins Topspiel. Gemein haben beide Seiten, dass sie äußerst torhungrig sind (Kiel: 48 Tore, Eimsbüttel: 35 Tore), wobei sich die Treffer auf Kieler Seite mit Leon Gino Schmidt, Jesper Tiedemann (jeweils 10) und Justin Njinmah (7) auf mehrere Schultern verteilen, wohingegen die Hamburger mit Dominik Akyol einen echten Knipser (16) in ihren Reihen haben, der aktuell die Torjägerliste anführt.

„Der Gegner wird sich gut auf uns einstellen und sich etwas überlegen“, erwartet Glawogger starke Gastgeber, die mit einer Fünferkette, zwei Sechsern sowie drei Stürmern agieren und vor allem über lange Bälle in die Spitze sowie ein schnelles Umschaltspiel zu Torchancen kommen wollen. „Deshalb wird es wichtig sein, selbst viel Ballbesitz zu haben, um dem Gegner eben nicht die Möglichkeit zum schnellen Umschalten zu geben“, betont der Coach, der von seiner Truppe fordert, sich nicht zu sehr von der Atmosphäre verrückt machen zu lassen, sondern vielmehr souverän das eigene Spiel durchzubringen. „Auch unsere Stärke bei Standardsituationen könnte  ausschlaggebend werden“, so Glawogger im Hinblick darauf, dass die U19 in den vergangenen Wochen gleich mehrfach nach ruhenden Bällen zugeschlagen hatte.

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