U23 verpasst die "Deutsche"

NFV Futsal Cup - Platz 3 tolle Leistung

Due U23 erreichte einen starken 3. Platz in Hamburg

Für die U23 der KSV Holstein, amtierender Vize-Landesmeister, brachte die „Norddeutsche“ in Hamburg am Sonnabend das Ende aller Futsal-Träume. Die von Frank Schlichting betreute Mannschaft unterlag im Halbfinale nach einer 1:0-Führung durch Raphael Gertz dem neuen Norddeutschen Meister aus Hamburg, Team Yasal, am Ende mit 2:4. Damit verpassten es die Jungstörche, nach dem Suchsdorfer SV (2008) und dem BSC Brunsbüttel (2011) als drittes Team des nördlichsten Bundeslandes den Einzug in die DFB-Futsal-Endrunde zu schaffen. SH-Landesmeister Flensburg 08 musste im Halbfinale gegen den amtierenden Vize-Europameister im Futsal, den Hamburg Panthers, mit 0:1 die Segel streichen. Im Spiel um Platz 3 siegte Holstein im Landesderby gegen Flensburg 08 mit 6:5 im Sechsmeterschießen. „Ich hatte auf ein Treffen von Holstein und Flensburg im Halbfinale gehofft, dann wären wir beim DFB-Viertelfinale auf jeden Fall dabei gewesen“, sagte Fabian Thiesen, der Futsal-Beauftragte des SHFV.

Die Kieler hatten sich in der Vorrunde mit den Siegen gegen Arminia Hannover (4:2), Sparta Bremerhaven (4:3) und dem Remis gegen die Hamburg Panthers (0:0) noch von ihrer besten Seite gezeigt. „Insgesamt können wir bei unserer ersten Teilnahme mit dem 3. Platz zufrieden sein“, meinte KSV-Trainer Schlichting nach der Siegerehrung. „Die Hamburger Teams haben uns im Futsal das gewisse Etwas an Cleverness voraus, die sind seit Jahren in dieser Form des Hallenfußballs aktiv“, so Schlichting. „Wenn man im wichtigsten Spiel so viele Fehler macht wie wir, dann reicht es eben nicht“, zeigte sich Holsteins Kapitän Raphael Gertz geknickt.

Das Team der KSV Holstein, das bei der Norddeutschen Meisterschaft in Hamburg den 3. Platz belegte (obere Rehe von links): Physiotherapeut Johannes Outzen, Tjark Gutzeit, Tim Gürntke, Raphael Gertz, Simon Slotta, Betreuer Manfred Aßmann, Tom Warncke, Trainer Frank Schlichting, Maskottchen Max. Vorne von links: Timo Nath, Paul Camps, Robin Schubert, Tjark Gutzeit, Thilo Brors.

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