U23 stellt die Weichen für 19/20

Acht Spieler haben ihre Verträge verlängert, Berger und Baller verstärken die Jungstörche

Neben Julius Alt (li.) und Barne Pernot haben sechs weitere Spieler aus dem U23-Kader ihre Verträge verlängert.
Neben Julius Alt (li.) und Barne Pernot haben sechs weitere Spieler aus dem U23-Kader ihre Verträge verlängert.

Der Kader der U23 des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel für die kommende Spielzeit nimmt Formen an. Acht Spieler aus der Mannschaft, die als Aufsteiger in die Regionalliga Nord derzeit Platz sieben belegt, verlängerten ihre im Juni auslaufenden Verträge. Zudem stehen mit Johann Berger (Hansa Rostock) und Tom Baller (Hannover 96 II) bereits zwei Neuzugänge fest. Mit Florian Foit, der aus beruflichen Gründen das Kapitel „U23“ am Saisonende schließen wird, geht der Kapitän von Bord. 

„Ich freue mich darüber, dass wir so viele Spieler halten konnten, obwohl es für sie auch andere Optionen gegeben hätte“, sagt Finn Jaensch, Sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ). „Ein größeres Kompliment können wir für unsere Arbeit im NLZ nicht erhalten.“  Neben Innenverteidiger Foit, im fünften Jahr bei der KSV und bereits in der vierten Saison Kapitän der U23, werden Timo Barendt und Jannik Braun (beide PSV Neumünster) das Storchennest verlassen. Tjorve Mohr, Laurynas Kulikas, Felix Niebergall, Jannis Voß, Julius Alt, Barne Pernot, Kai Griese und Finn Kornath verlängerten ihre Verträge. Aus der U19 rücken bisher Mats Melahn, Justin Njinmah, Jan Matti Seidel, Tim Möller und Jesper Tiedemann in die U23 auf. Der 19-jährige Johann Berger, der im defensiven Mittelfeld und als Außenverteidiger eingesetzt werden kann, wird vom Drittligisten Hansa Rostock nach Kiel wechseln. Vom Ligarivalen Hannover 96 II schließt sich der offensive Mittelfeldspieler Tom Baller (20) den Störchen an. Abgeschlossen, so U23-Trainer Ole Werner, sei die Kaderplanung für die kommende Saison damit allerdings noch nicht. Genauso wenig wie der Klassenerhalt in der vierthöchsten Spielklasse. „Ich bin allerdings optimistisch, dass uns dieser gelingen wird.“ Nach 29 Spieltagen haben die Störche zwölf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge.   

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