U23 empfängt Lupo Martini zum Aufsteigerduell

Die Saisons beider Neulinge verliefen bisher sehr unterschiedlich

Im Hinspiel erzielte Tim Siedschlag das zwischenzeitliche 2:1 für die Kieler

Zwar hat die Kieler U23 mit dem nächsten Gegner Lupo Martini Wolfsburg (So., 14 Uhr) gemein, dass beide Aufsteiger sind, die bisherigen Saisonverläufe sind indes höchst unterschiedlich. Während die Jungstörche mit elf Siegen, sieben Remis und zehn Niederlagen auf Tabellenplatz sieben rangieren, zieren die Wolfsburger mit 17 Punkten als Schlusslicht das Tabellenende.

Nachdem seine Mannschaft sechs der letzten sieben Spiele verloren hatte, zog Trainer Giampiero Buonocore nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Oldenburg Ende September die Konsequenzen und gab seinen Rücktritt bekannt. Nachfolger Klaus Fricke misslang anschließend der Einstand als neuer Lupo-Coach: Im Hinspiel verloren die Wolfsburger bei Frickes Debüt mit 2:3 gegen die Kieler U23 (Tore: Tjorve Mohr, Tim Siedschlag, Vincent Born). Frickes Amtszeit war allerdings nicht von langer Dauer. Bereits knapp drei Monate später trat der 60-Jährige aus gesundheitlichen Gründen zurück, sodass mit Uwe Erkenbrecher Anfang Januar bereits der dritte Cheftrainer sein Amt antrat. Nach vier Niederlagen zum Jahresauftakt konnte Erkenbrecher am vergangenen Sonntag den ersten Sieg mit seinem neuen Team feiern. Im Kellerduell gegen den dritten Aufsteiger im Bunde, den VfL Oldenburg, siegte Lupo Martini mit 3:0.

„Wir treffen auf einen Gegner, der einen gepflegten Ball spielt, diszipliniert verteidigt und fußballerisch sehr gut ausgebildete Spieler in seinen Reihen hat“, weiß Holsteins U23-Coach Ole Werner, dem allerdings auch nicht verborgen geblieben ist, dass die Erkenbrecher-Elf die schwächste Offensive der Liga stellt. In 27 Ligaspielen schossen die Niedersachsen nur 25 Treffer, bester Torjäger ist Leon Henze mit sieben Treffern. Da der Abstand zum Relegationsplatz bei noch sieben ausstehenden Saisonspielen bereits 13 Punkte beträgt, sind die Chancen der Gäste auf den Klassenerhalt äußerst gering. „Für uns wird es darauf ankommen, gegen den Ball das spielstarke Zentrum aus dem Spiel zu nehmen und mit Ball in sehr kompakten Räumen zurechtkommen sowie individuelle Fehler abzustellen“, fordert Werner vor dem Aufsteigerduell.

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