U23 empfängt HSV II zum Nordduell

Sa., 18.30 Uhr: Holstein Kiel U23 – Hamburger SV II (im Holstein-Stadion)

Timo Barendt und die Kieler U23 hoffen im zweiten Heimspiel auf den zweiten Heimsieg

Ein Sieg, ein Remis, eine Niederlage – so lautet die Bilanz der Kieler U23 in der Regionalliga Nord nach den ersten drei Saisonspielen. Nachdem die Jungstörche am vergangenen Wochenende bei Eintracht Norderstedt die erste Niederlage hinnehmen mussten, gibt jetzt die U23 des Hamburger SV in Kiel ihre Visitenkarte ab. Da die Arena im Citti Fußball Park weiterhin Regionalliga-tauglich gemacht wird, findet die Partie gegen den HSV II im Holstein-Stadion statt. Anstoß ist um 18.30 Uhr.

Die Hamburger sind mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die aktuelle Spielzeit gestartet. Die jeweiligen Ergebnisse waren dabei klar verteilt: Zuhause siegte man jeweils zu Null gegen den BSV Schwarz-Weiß Rehden (1:0) und den VfL Oldenburg (2:0), auswärts hingegen blieb man bei beiden Niederlagen gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder (0:2) sowie den SV Werder Bremen II (0:4) ohne eigenen Torerfolg. Bei den Gästen ist es für Trainer Steffen Weiß als Nachfolger von Christian Titz die erste Regionalliga-Saison und mit Top-Torjäger und U19-Spieler Jann-Fiete Arp stellt der HSV den wohl prominentesten Spieler der Liga.

„Beim HSV II ist immer die Frage, wer aus der ersten Mannschaft dabei ist. Personell wird es schwer, sich darauf einzustellen, wer tatsächlich auf dem Platz steht“, sagt Ole Werner. „Aber ungeachtet des Personals ist es eine sehr spielstarke Mannschaft, die von hinten heraus versucht, Lösungen zu finden, und in der Offensive eine hohe Qualität hat. Da sind wir wieder gefordert“, so der Kieler U23-Trainer weiter.

Die Jungstörche wollen wie schon in den ersten drei Begegnungen das Spiel machen und als spielbestimmende Mannschaft auftreten. „Das wird sicherlich eine große Herausforderung, der wir uns stellen wollen. Für uns gibt es keine andere Möglichkeit. Passiv zu agieren und abzuwarten, ob der Gegner uns den Ball in den Fuß spielt, ist nicht unser Spiel. Wir wollen selbst aktiv und mutig sein“, fordert Werner, der zwar mit den bisherigen Leistungen seiner Elf zufrieden ist, nicht aber mit der daraus resultierenden Punkteausbeute. „Wir waren drei Mal die bessere Mannschaft. Da sind vier Punkte fast schon zu wenig“, so der Coach, der der Partie im Holstein-Stadion ebenso wie seine Spieler mit Vorfreude entgegenblickt.

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