U23 holt den InGE-Cup

Finale: VfR Laboe - Holstein U23 3:7 (1:5)

Holsteins U23 beim warm-up vor dem Finale des InGE-Cup 2012

Finale: VfR Laboe – Holstein Kiel U23 3:7 (1:5)

VfR Laboe: F. Zupke (46. Reinke) – Kühl, Monzer, M. Zupke (26. Zepka), Fehlberg – Lechte (46. Glusk), Gesper, Pank (55. Hegewald), Gollek – Kahl, Sümnik (46. Neelsen)

Holstein Kiel U23: Emken – Höckendorff, Gonda, F. Gutzeit, Schubert – Gürntke, Gertz, Warncke, Meyer – T. Gutzeit, Schlagelambers

Tore: 0:1 Schlagelambers (5.), 0:2 T. Gutzeit (6.), 1:2 Sümnik (8.), 1:3 Gonda (15.), 1:4 Meyer (33.), 1:5 Gertz (45.), 1:6 Schlagelambers (56.), 2:6 Kahl (77.), 3:6 Kahl (80.), 3:7 Schlagelambers (81.)

SR: Röpke (Altenholz)

Im Finale um den InGE-Cup 2012 setzte sich die U23 der KSV Holstein gegen den Kreisligisten VfR Laboe klar und deutlich mit 7:3 (5:1) durch.

Die Dubau-Elf übernahm von Beginn an das Kommando. Felix Schlagelambers (5.) und Tjark Gutzeit (6.) sorgten bereits frühzeitig für eine 2:0-Führung. Doch nach einer feinen Einzelleistung von Andre Sümnik (8.), der seinen Bewacher Kjell Gonda austanzte und aus 15 Metern einfach draufhielt, markierte der VfR Laboe den Anschlusstreffer. Gonda machte nach einer Viertelstunde seinen Fehler wett und stellte den alten 2-Tore-Abstand wieder her. Eine Minute später setzte Robin Schubert das Leder aus 20 Metern an die Unterkante der Latte. Für das schönste Tor des Turniers und gleichzeitig die Vorentscheidung sorgte in der 33. Minute Holsteins Florian Meyer, der das Leder aus 40 Metern über den viel zu weit vor seinem Gehäuse postierten VfR-Schlussmann Florian Zupke schlenzte. Einen scharf von Meyer hereingetretenen Freistoß wuchtete Raphael Gertz quasi mit dem Pausenpfiff per Kopf in die Maschen.

Felix Schlagelambers setzte nach dem Seitenwechsel mit seinem Kopfballtreffer aus vier Metern (56.) den Torreigen fort. In der Schlussphase ließen die Störche ein wenig die Flügel hängen und ermöglichten dem VfR durch den Doppelschlag von Daniel Kahl (77./80.) die Treffer zwei und drei. Schlagelambers setzte in der 81. Minute per Schlenzer ins linke obere Toreck den Schlusspunkt zum 7:3 für die KSV Holstein.

Holstein-Coach Lars Dubau ärgerte sich über die drei Gegentreffer, freute sich aber über den Turniersieg und die rund 1500 Euro, die am Ende für die Interessengemeinschaft Epilepsie zusammen gekommen waren. Die Organisatoren Werner und Corina Kusserow waren sehr zufrieden mit über 500 Zuschauern an beiden Turniertagen und planen bereits jetzt die nächste Neuauflage ihres beliebten Benefizturniers.

Spiel um Platz 3: Heikendorfer SV – TSV Altenholz 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Borreck (39.), 2:0 Borreck (40.)

Der Heikendorfer SV hatte ein deutliches Übergewicht und machte bereits vor der Pause alles klar. Thomas Borreck sicherte mit seinem Doppelschlag verdientermaßen den 3. Platz für den SH-Ligisten. HSV-Coach Mikica Mladenovic meinte nach dem Spiel:  „Ich hätte gerne gegen Holsteins U23 gespielt. Ärgerlich, dass Schönkirchen sich abgemeldet hat. So war es eine bessere Laufeinheit gegen das stark ersatzgeschwächte Team des TSV Altenholz.“

Spiel um Platz 5: Inter Türkspor – SV Friedrichsort 14:0 (4:0)

Tore: 1:0 Santos (23.), 2:0 Konneh (28.), 3:0 Hodaj (34.), 4:0 Hodaj (36.), 5:0 Konneh (55.), 6:0 Hodaj (63.), 7:0 Konneh (65.), 8:0 Konneh (65.), 9:0 Erol (67.), 10:0 Güven (71.), 11:0 Hodaj (82.), 12:0 Queisner (85.), 13:0 Konneh (87.), 14:0 Hodaj (90.)

Eine kombinierte Elf aus der 1., 2. und 3. Mannschaft der SV Friedrichsort hatte gegen den Verbandsligisten Inter Türkspor nicht den Hauch einer Chance. Rockefeller Konneh und Enis Hodaj trafen jeweils fünfmal ins Schwarze. SV-Coach Peter Buckow nahm es mit Humor: „Viele von unseren Spielern weilen ja noch im Urlaub.“ Unschön war die Rote Karte für den Friedrichsorter Ertugrul Eser (28.) wegen Schiedsrichter-Beleidigung.

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