U19: Auf Kunstrasen gegen „Vicky“

KSV unterstützt die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“

Gegen Victoria Hamburg will die Kieler U19 um Nils Jungehülsing ihre Serie fortsetzen

Zwei Siege, ein Remis – so lautet die bisherige Rückrundenbilanz der Kieler U19 in der A-Junioren Regionalliga Nord. Generell ist der Spitzenreiter in der laufenden Spielzeit nach 16 Spieltagen noch ungeschlagen. Eine Serie, die die Jungstörche auch im Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des CITTI FUSSBALL PARKS gegen den SC Victoria Hamburg fortsetzen wollen.

Vom Papier her ist die Begegnung eine klare Angelegenheit: Auf der einen Seite die Kieler, die in dieser Saison noch keine Niederlage in der Liga hinnehmen mussten und die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung auf den Zweiten Eimsbütteler TV anführen, auf der anderen Seite die Gäste aus Hamburg, die den letzten ihrer beiden Saisonsiege am 7. Spieltag am 21. Oktober beim 4:3-Auswärtserfolg beim VfB Lübeck einfuhren und seitdem lediglich noch zu zwei Remis und sieben Niederlagen kamen. „Wir wollen unsere spielerischen Qualitäten auf den Platz bringen, aber die Basis bleiben immer der Einsatz und die Laufbereitschaft“, lässt Dominik Glawogger trotz der Favoritenrolle der KSV keinen Zweifel daran, dass seine Elf mit vollem Elan das Duell gegen den Tabellenvorletzten angehen wird. Das Hinspiel gewannen die Kieler auswärts mit 5:1, allerdings war „Vicky“ am vierten Spieltag der erste Klub, der den Kielern ein Gegentor beibringen konnte. „Wir wollen zeigen, dass wir uns im letzten Drittel verbessert haben und einen Schritt weiter sind“, gibt Glawogger für das zweite Heimspiel in diesem Jahr als Marschroute aus. Personell wird der Coach etwas umbauen müssen: Marcus Borgmann und Nahne Paulsen sind auf Klassenfahrt, während Malte Petersen, Max Weickert, Justin Njinmah und Jesper Tiedemann verletzt fehlen. „Deshalb wird wohl der eine oder andere Spieler aus der U17 seine Chance bekommen“, kündigt Glawogger an.

Die KSV unterstützt im Übrigen die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Schließlich überwindet Fußball Grenzen, baut Brücken und verbindet Menschen - unabhängig von Glaube, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Identität. Über 80.000 Fußballspiele führen in der Bundesrepublik jede Woche aufs Neue Millionen Sportbegeisterte zusammen. Rund 7,1 Millionen Menschen in Deutschland – über 8,5 Prozent der Bevölkerung - sind Mitglied eines Fußballvereins. Fußballvereine leisten wichtige Integrationsarbeit und bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zusammen. Im Fußball stehen gegenseitiger Respekt, Fair Play und Solidarität an oberster Stelle.

Ganz gleich ob daheim oder beim Auswärtsspiel: Wir sehen nicht tatenlos zu, wenn Hetze und Gewalt zunehmen. Deshalb unterstützen wir die diesjährigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Und wir rufen alle Fußballbegeisterten auf, rassistischen und anderen diskriminierenden Parolen die rote Karte zu zeigen! Wir stehen zusammen – gegen Rassismus und für 100% Menschenwürde.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Europawahlen stehen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2019 unter dem Motto „Europa wählt Menschenwürde“. Ziel ist es insbesondere, den nationalistischen, rassistischen und autoritären Angriffen von Rechtsaußen ein Europa der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte entgegenzustellen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden noch bis zum 24. März statt.

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