U17 will Sieg im Kellerduell

Sa., 13 Uhr: Holstein U17 – SC Borgfeld

Benjamin Prozel will mit der U17 gegen den direkten Konkurrenten SC Borgfeld einen Heimsieg einfahren

Vier Niederlagen in Folge haben die Kieler U17 auf den vorletzten Tabellenplatz der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost abrutschen lassen. Doch verzagen gilt nicht: Die Mannschaft von Trainer Michael Schwennicke arbeitet weiterhin im Training konzentriert dafür, wieder Punkte einzufahren. Der Auftakt dazu soll am Samstag um 13 Uhr in der Arena im CITTI FUSSBALL PARK gegen Schlusslicht SC Borgfeld erfolgen.

„Trotz der Niederlage können wir mit dieser Leistung zufrieden sein und auch darauf aufbauen“, hatte Schwennicke nach der jüngsten 0:2-Heimniederlage gegen Meisterschaftsaspirant RasenBallsport Leipzig gesagt. „Wenn sich die Jungs weiterhin so präsentieren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder punkten“, war sich der U17-Coach sicher. Im Optimalfall fängt seine Truppe im Kellerduell gegen den SC Borgfeld am Samstag direkt damit an. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga im Jahr 2017 gelang dem Bremer Stadtteilklub tatsächlich der direkte Durchmarsch in die höchste Spielklasse. Dort angekommen, folgte allerdings in der laufenden Spielzeit die Ernüchterung: In der Hinrunde gingen 12 von 13 Partien verloren, lediglich von Tennis Borussia Berlin konnte die Mannschaft von Trainer Burak Bahar am 15. September einen Punkt entführen (1:1). Beim Gastspiel der Kieler in Bremen zum Saisonauftakt gerieten die Jungstörche zunächst in Rückstand, konnten aber dank Toren von Serkan Yildirimer, Caner Atak und Niklas Kessler die Partie noch drehen (3:1). „Wir haben uns damals einen Konter eingefangen. Darauf muss man bei Borgfeld achten“, erinnert sich Schwennicke. Der Aufsteiger verteidige stets sehr kompakt und robust, aber immer fair  in einem 5-4-1-System und suche den schnellen Weg in die Spitze, weiß der Kieler Coach, der von seinen Spielern fordert, im Spiel nach vorne Mut und Risiko zu zeigen. „So generieren wir Chancen, um das Spiel gewinnen zu können. Und das ist auch unser Ziel“, lässt Schwennicke keinen Zweifel daran, gegen den direkten Konkurrenten die drei Punkte in Projensdorf behalten zu wollen.

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