U23 siegt auch in Wankendorf

NLZ-Berichte vom Wochenende

Das Wochenende um 12./13. August stand ganz im Zeichen des Ligaauftakts für Holsteins Bundesliga-Junioren. Während die U17 (0:0) und U19 (1:2) ohne Sieg blieben, holte die U23 den zweiten Auswärtssieg in Folge.

Sonnabend, 12. August

Guter Auftakt, aber das Tor fehlte
Holstein U17 – Eintracht Braunschweig 0:0
(B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost)

Es fehlte nicht viel, mal ein Schritt hier, eine Sekunde dort, aber am Ende reichte es nicht, um am ersten Spieltag der U17-Bundesliga Nord/Nordost die Eintracht aus Braunschweig (0:0) zu besiegen. „Ich bin trotzdem nicht unzufrieden“, sagte KSV-Trainer Finn Jaensch. „Was uns noch fehlt, werden wir uns im weiteren Saisonverlauf erarbeiten.“ In den ersten 25 Minuten beherrschten die Störche am vergangenen Sonnabend im heimischen CITTI FUSSBALL PARK die Löwen mit einem guten Angriffspressing, hatten gute Möglichkeiten durch Nils Jungehülsing, Selim Ajkic und Cosmo Nitsch, doch der Ball wollte nicht ins Netz. Anschließend funktionierte das Anlaufen nicht mehr so rund, die Kieler nahmen die Braunschweiger nun tiefer auf. Was allerdings dazu führte, dass sich vor den Toren auf beiden Seiten nicht mehr viel tat und das Spiel entsprechend endete. „Vieles hat schon ganz gut geklappt“, lobte Jaensch, der aber weiß, dass die Abläufe bereits am Mittwoch noch besser sitzen müssen, wird seine Mannschaft doch von Werder Bremen (18 Uhr) erwartet. „Das wird für uns bedeutend schwerer als gegen Braunschweig.“ Der Bundesliga-Nachwuchs siegte am ersten Spieltag mit 3:1 gegen den Eimsbütteler TV und setzte damit eine beeindruckende Serie fort. In der vergangenen Spielzeit gewann Bremen 25 seiner 26 Punktspiele und wurde mit 75 Punkten souverän Meister.  

Sonntag, 13. August

U19 im Pech
Werder Bremen – Holstein U19 2:1
(B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost)
   Tor: Möller

Die U19 der KSV Holstein kassierte am ersten Spieltag der Bundesliga Nord/Nordost am Sonntag eine unglückliche 1:2 (1:1)-Niederlage beim Nachwuchs des Bundesligisten Werder Bremen. Das Team von Hannes Drews ging durch Tim Möller (9.) früh mit 1:0 in Führung und bot den Hausherren bis zum Abpfiff eine Gegenwehr auf Augenhöhe. Zwar glichen die Bremer noch vor der Pause durch Bennet van den Berg (24.) aus, doch bis auf einen Pfostentreffer sollte ihnen keine weitere zwingende Torchance aus dem Spiel heraus gelingen. Die Störche verteidigten gut, schalteten immer wieder flink um, doch in der 87. Minute löste sich der Punktgewinn, der verdient gewesen wäre, in Luft aus: Jan-Pelle Hoppe verwandelte einen Strafstoß zum 2:1 für die Bremer. „Wir sind sehr enttäuscht, weil die Niederlage unglücklich gewesen ist“, sagte Drews, der seiner Mannschaft aber trotzdem ein Kompliment aussprach. „Unsere Leistung macht Mut für die kommenden Aufgaben.“ Die nächste wartet bereits am Mittwoch auf die KSV: Zu Gast im CITTI FUSSBALL PARK ist dann der Niendorfer TSV, der am ersten Spieltag beim Hamburger SV mit 1:3 unterlag (19 Uhr).

Doppelschlag bringt den Dreier
TSV Wankendorf – Holstein U23 1:2
(Flens Oberliga Herren)
   Tore: Barendt, Sander

1:2 – dieses Ergebnis scheint Holsteins U23 standardisiert zu haben. Nach einer Heimniederlage gegen Risum-Lindholm und einem Auswärtssieg bei Strand 08 holten die Schützlinge von Ole Werner beim TSV Wankendorf den nächsten Dreier. Der Gastgeber ging nach einem Fehler in der Kieler Defensive durch Philipp Dittkuhn glücklich in Führung (18.). Die Jungstörche setzten umgehend alles daran, um das Ergebnis den Spielverhältnissen entsprechen zu lassen. Aus einer Vielzahl von guten Möglichkeiten gelang der Doppelschlag: Timo Barendt stocherte nach einer Ecke einen Lattenabpraller über die Linie (35.), Philipp Sander lenkte einen 50-Meter-Diagonalpass von Tim Gürntke an TSVW-Schlussmann Mathias Balzer vorbei ins leere Tor (36.). Holstein blieb am Drücker und hatte bis zur 60. Minute glasklare Chancen, um für die Vorentscheidung zu sorgen. Stattdessen kam noch einmal Wankendorf, ohne aber echte Chancen zu erspielen. So brachte die KSV mit Glück und Geschick den Dreier über die Zeit. „Wir haben alles in allem zwar verdient gewonnen, hätten aber den Sack früher zumachen müssen. So müssen wir aber nach der unruhigen Schlussphase froh sein, die drei Punkte mitnehmen zu können“, zog Trainer Werner Bilanz.

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