U17 reist zum Titelfavoriten nach Berlin

So., 11 Uhr: Hertha BSC U17 – Holstein Kiel U17

Rasmus Wolff und die U17 stehen bei Hertha BSC Berlin vor einer hohen Hürde

Der ernüchternden 1:3-Niederlage im ersten Heimspiel gegen den Hamburger SV am Mittwoch in Gettorf folgt für die Kieler U17 sogleich der nächste schwere Gang. Am Sonntag sind die Jungstörche bei Titelfavorit Hertha BSC Berlin zu Gast. Anstoß im Stadion auf dem Wurfplatz ist um 11 Uhr.

Die Berliner gewannen ihre ersten beiden Saisonspiele gegen den HSV (3:1) und gegen Dynamo Dresden (2:1). Nun empfangen sie also die U17 der KSV, für die es ob der frühen Anstoßzeit das erste Auswärtsspiel mit Übernachtung ist. „Im Vergleich zum Hamburg-Spiel wird es noch eine Stufe schwieriger werden“, schätzt Michael Schwennicke. Kiels U17-Trainer erwartet, dass die Herthaner um den Titel mitspielen, „weil sie eine sehr spielstarke Mannschaft sind, die immer bestrebt ist, Fußball zu spielen, und gute Lösungen findet.“ Insbesondere auf das Duo Lazar Samardzic und Emincan Tekin müssen die Kieler aufpassen. Schließlich stachen beide bereits in der vergangenen Spielzeit als junge Jahrgänge heraus: Kapitän Samardzic wurde mit 24 Treffern Torschützenkönig, Tekin traf 18 Mal ins Schwarze. „Es wird die Königsaufgabe, diese beiden Spieler in den Griff zu bekommen“, so Schwennicke. Für die U17 der KSV lautet die Aufgabe, in der Hauptstadt eine verbesserte Zweikampfführung an den Tag zu legen und sicherer im Spiel mit Ball zu agieren. „Wir reisen mit einer gewissen Portion Demut an“, sieht Schwennicke seine Mannschaft klar in der Außenseiterrolle.

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