U17: Harter Brocken zum Jahresabschluss

Sa., 11 Uhr: Holstein U17 – Hertha BSC

Michael Schwennicke blickt einem schweren Spiel gegen Hertha BSC entgegen

Im letzten Pflichtspiel des Kalenderjahres hat die Kieler U17 noch einmal einen extrem schweren Gegner vor der Brust. Denn am Samstag gastiert um 11 Uhr niemand Geringeres als Tabellenführer Hertha BSC in der Arena im CITTI FUSSBALL PARK.

Die Berliner sind aktuell das Maß aller Dinge in der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost. Sie führen mit 36 Punkten die Tabelle der höchsten deutschen Spielklasse an, haben mit Abstand die meisten Tore erzielt (53 Treffer), die wenigsten Gegentore kassiert (elf Treffer) und mussten bisher gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg und RasenBallsport Leipzig die wenigsten Niederlagen – nämlich exakt eine einzige – hinnehmen. Mit Emincan Tekin hat die Hertha auch einen echten Knipser in ihren Reihen. Der Stürmer traf in der laufenden Spielzeit bereits 20 Mal und führt damit die Torjägerliste an. Mit Marton Dardai, Luca Netz und Lazar Samardzic stehen gleich drei Berliner im Kader für das Wintertrainingslager der U17-Nationalmannschaft  im spanischen La Manga, für das im Übrigen auch die Kieler Tjark Lasse Scheller und Jonas Sterner nominiert wurden. Zudem stehen mit Jetmir Ameti und Tekin zwei weitere Berliner für das Trainingslager auf Abruf bereit.

Kurzum: Die Herthaner haben eine enorme Qualität und dürften den Jungstörchen alles abverlangen. Im Hinspiel verlor die KSV in der Hauptstadt deutlich mit 0:5. „Hertha ist nicht nur Ligaprimus, weil sie aktuell Tabellenführer sind, sondern auch, weil sie den reifesten Fußball spielen“, lobt Kiels U17-Trainer Michael Schwennicke, der die Berliner als „unglaublich homogene Truppe auf sehr, sehr hohem Level“ einstuft und folglich eine „extrem schwere Aufgabe im letzten Ligaspiel des Jahres“ erwartet. „Sie bereiten dem Gegner keinen großen Stress durch frühes Anlaufen, weil sie um ihre Stärke im eigenen Ballbesitz wissen“, hat Schwennicke großen Respekt vor der Alten Dame, würde im letzten Spiel vor der Winterpause aber natürlich nur zu gern mit seiner Truppe für eine Überraschung sorgen.

Zurück