Drei Siege in Serie, U17 will nun Nummer vier

Schwennicke-Team erwartet am Sonnabend (11 Uhr) den 1. FC Union Berlin in Projensdorf

Michael Schwennicke will mit seinem Team die Siegesserie auch gegen Union Berlin fortsetzen.
Michael Schwennicke will mit seinem Team die Siegesserie auch gegen Union Berlin fortsetzen.

Für die U17 der KSV Holstein schien der Klassenerhalt in der Bundesliga Nord/Nordost vor einigen Wochen in weite Ferne gerückt zu sein, doch am vergangenen Sonntag feierte das Team von Michael Schwennicke mit dem 3:0 (0:0)-Erfolg bei TeBe Berlin bereits den dritten Dreier in Serie, kletterte mit nunmehr 21 Punkten auf den 12. Tabellenplatz und hat das rettende Ufer wieder in Sichtweite.

Mit dem auch in der Höhe verdienten Sieg haben die Jungstörche Dynamo Dresden (0:5 gegen Leipzig) überholt und bis auf einen Zähler zu TeBe Berlin (22/11.) aufgeschlossen. Auch die ebenfalls vom Abstieg bedrohten Klubs Hannover 96 (0:1 bei Pauli) und Chemnitzer FC (0:1 gegen Wolfsburg) ließen Federn, der Spieltag war wie gemalt für die KSV, die nun am Sonnabend (11 Uhr) im CITTI FUSSBALL PARK auf den Tabellensiebten 1. FC Union Berlin trifft. „Gegen Union wollen wir unsere kleine Serie fortsetzen“, sagte Schwennicke, „mit einem Sieg haben wir die Chance, TeBe zu überholen.“ Mit Blick auf das schwere Restprogramm, unter anderem stehen noch Partien gegen die Top-Teams Werder Bremen und RB Leipzig im Kalender, sei es wichtig, gegen Union zu punkten. Im Hinspiel unterlagen die Störche mit 1:6, drei Tore erzielte Fisnik Asllani, der beim 1:0-Sieg gegen den Stadtrivalen Hertha BSC am vergangenen Wochenende bereits sein 22. Saisontor erzielte.  „Wir müssen trotz des Hinspiels keine Angst haben“, so Schwennicke. „Union hat allerdings eine sehr spielstarke Mannschaft, die in der Lage ist, kleinste Räume zu nutzen.“

Beim 3:0-Erfolg gegen TeBe erwischten die Störche nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit in Durchgang zwei den besseren Start und durch das Tor von Noé Lipkow (42.) enormen Rückenwind. „Dieser Treffer hat uns sehr geholfen, dadurch ist die Brust noch einmal breiter geworden“, sagte Schwennicke, der anschließend eine Kieler Mannschaft erlebte, die sich die Spielkontrolle nicht mehr nehmen ließ und durch Richard Arndt (62.) und Lipkow (75.) weitere Tore folgen ließ.

 

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