U15 Norddeutscher Futsal-Meister

.... und jetzt zur DM nach Bergkamen

Ende März kämpft die U15 um die Deutsche Meisterschaft

Die Holsteins U15 erreicht Futsal-Bundesfinale

Am 19 . Februar ging es für die U15 der KSV Holstein zur Norddeutschen Futsal- Meisterschaft, die vom Hamburger Fußballverband in Bergedorf ausgerichtet wurde. Die U15 vertrat hierbei den Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) als amtierender Futsal-Landesmeister. Die Störche reisten mit dem Mannschaftsbus der Kieler Herrenmannschaft zur NFV-Meisterschaft und sammelten auf dem Weg nach Hamburg ihren würdigen Vize, den Preetzer TSV, ein. Gemeinsam ging es bei viel Beinfreiheit auf die Reise ins benachbarte Bundesland.

Nur keinen unterschätzen

Die Gruppenauslosung bescherte der KSV den FC Huchting (Vizemeister Bremen), den JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen (Meister Niedersachsen) und Eintracht Norderstedt (Vizemeister Hamburg), während der Preetzer TSV es mit Concordia Hamburg (Meister Hamburg), dem TuS Komet Arsten (Meister Bremen) und dem TSV Garbsen (Vizemeister Niedersachsen) zu tun bekam. „Bei dem Turnier hat jeder Gegner seine Berechtigung, alle Mannschaften haben sich sportlich qualifiziert und sich mit der Materie Futsal befasst“, erklärte Störche-Trainer Schwennicke, „da darfst du keinen unterschätzen und musst jeden ernst nehmen.“

Im Endspurt ins Halbfinale

Das taten die Jungstörche im ersten Gruppenspiel gegen den FC Huchting, nach gutem Spiel gewann man auch in der Höhe verdient mit 5:1. „Trotz des deutlichen Ergebnisses haben die Bremer guten Fußball geboten und man muss ihnen als Bremer Stadtteilverein neben dem großen Rivalen Werder allen Respekt für ihr Abschneiden zollen“, lobte Schwennicke die Weserstädter.  Zur zweiten Partie traf dann mit dem JFV Ahlerstedt/ Ottendorf/ Heeslingen ein alter Bekannter auf die U15, da zum einen bereits in der Vorbereitung ein Spiel gegen die Niedersachsen bestritten wurde und Trainer Michael Schwennicke in seiner Jugend zum anderen seine Fußballschuhe für die A-Jugend des TuS Heeslingen schnürte. Die Niedersachsen boten eine Top-Leistung: Herz, Leidenschaft, Einsatz, taktische Disziplin und ein tolles Umschaltspiel machten der KSV das Leben schwer und zeigten den Störchen Grenzen auf. „Die Partie haben wir verdient verloren und waren mit dem 0:2 noch gut bedient, das hätte auch noch deutlicher ausfallen können“, fasste Schwennicke das Geschehen selbstkritisch zusammen. Im letzten Gruppenspiel musste man für ein Weiterkommen gegen die Eintracht aus Norderstedt gewinnen, da die Hamburger zu diesem Zeitpunkt bei gleichem Punktekonto ein besseres Torverhältnis aufwiesen. „Da waren die Jungs schon etwas nervös, versuchten aber das besprochene umzusetzen, insgesamt kamen wir hier zu keinem schönen aber einem nicht unverdienten 3:2 Erfolg und zogen damit aufgrund der Niederlage des JFV gar als Gruppenerster in das Halbfinale ein“, freute sich Trainer Schwennicke. Der Preetzer TSV kam leider nicht über die Gruppenspiele hinaus und verabschiedete sich nach der Vorrunde.

Qualifikation für das Bundesfinale

Im Halbfinale trafen die Jungstörche auf dem Bremer Vize und Ligakonkurrenten TuS Komet Arsten. „Hier gerieten wir durch eine Unachtsamkeit früh ins Hintertreffen und mussten hart für Torchancen arbeiten, konnten dann aber noch den Ausgleich erzielen. Im anschließenden Strafstoßschießen ließen unsere Schützen nichts anbrennen, souverän verwandelten wir unsere Bälle und unser Keeper wurde zum kleinen Held“, kommentierte Schwennicke den Finaleinzug und damit die geglückte Qualifikation für den DFB Futsal-Cup, dem Futsal-Bundesfinale, in Bergkamen vom 23.-25. März 2012. Im zweiten Halbfinale setze sich der JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen mit 2:0 gegen den TuS Garbsen durch und somit kam es im Finale zu einer Neuauflage des Gruppenspiels.

Störche im Endspiel-Fieber

„Nachdem die Niedersachsen uns im Gruppenspiel eigentlich keine Chance gelassen haben und ihrer Spielweise in der Halle auch nur schwer etwas entgegen zu setzen ist, wollten wir ihr Konzept durchkreuzen: unterm Strich muss ich sagen, dass es sehr gut geklappt hat, zudem muss ich meinem Team für die Umsetzung der taktischen Marschroute vollen Respekt zollen. Das war ganz souverän und mit dem 3:0 auch hochverdient. Dennoch hat der JFV ein tolles Turnier gespielt, sich sympathisch verkauft und mit seinen Schlachtenbummlern die Halle gerockt. Das war Werbung für den Verein. Nun freue ich mich auf die nächste Runde auf DFB-Ebene, das wird sicherlich ein tolles Erlebnis für die Jungs und ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben“, war Schwennicke nach der Siegerehrung sichtlich stolz aufs Abschneiden seiner Kicker und resümierte: „Ich möchte mich noch bei Fabian Thiessen und Rolf Hartung vom SHFV bedanken, ohne deren Mithilfe wir nicht zur Landesmeisterschaft, zur Norddeutschen Meisterschaft und zum Bundesfinale hätten anreisen können. Ich denke, dass wir es gemeinsam geschafft haben den SHFV würdig zu vertreten. Weiterhin möchte ich mich beim SHFV für ein gut organisiertes Turnier um Horst Dobro in Neumünster bedanken, der unser Auftreten in Hamburg als SHFV-Vertreter begleitete, toll! Aber auch der HFV sei erwähnt: das Turnier war ebenfalls top organisiert und sympathisch geleitet, die Schiedsrichter wussten, was sie tun und hatten eine gute und klare Linie in ihrem Werk, auch wenn das nicht alle Mannschaften, Trainer oder Zuschauer erkennen wollten/konnten. Danke an den DJ, das hat die Stimmung in der Halle bereichert! Dank auch an den Preetzer TSV um Trainer Olaf Szupryczynski für die Begleitung zum Turnier und an unseren Verein für die Unterstützung. Nun freuen wir uns auf Bergkamen, Jungs, die Reise geht weiter…“.

Info: Futsal

Futsal ist eine in Sporthallen stattfindende Variante des Fußballs. Ihr Name leitet sich vom portugiesischen Ausdruck futebol de salão oder dem spanischen fútbol sala (Hallenfußball) ab. Der Ursprung des Futsals liegt in Südamerika. 1930 war es der Sportlehrer Juan Carlos Ceriani der sich das Ziel setzte, eine altersgerechte Spielform des Fußballs für Kinder zu entwickeln. Kinder unterschiedlichen Alters und unabhängig von ihren individuellen technischen Fähigkeiten sollten zusammen spielen und Spaß haben können. Futsal unterscheidet sichvom Hallenfußball vor allem durch die fehlenden Bandenbegrenzungen. Futsal ist die offizielle Form des Fußballs in der Halle nach den Statuten der FIFA. Es wird generell mit 5 Spielern auf Handballtore mit mit einem sprungreduzierten Ball gespielt. Im Fokus stehen beim Futsal unter anderem auch besondere Fair-Play Regeln wie z.B. das Grätschverbot sowie die Ausführung von Standardsituationen innerhalb von nur vier Sekunden. Dadurch entwickeln sich viele Ballkontakte und schnelle, technische Spielabläufe.

Zurück

Fanshop

Holstein TV

Tickets