Klare Sache für die U23

U19 und U17 unterliegen der Hertha - U23 besiegt PSV

Manuel Janzer war beim 3:0-Sieg der U23 gegen den PSV Neumünster ein Aktivposten.

U23 besiegt PSV Neumünster

Vier Tage nach der bitteren Niederlage beim VfR Neumünster feiern die Störche ungefährdeten 3:0-Erfolg

Die U23 der KSV Holstein schüttelte sich nach der bitteren Niederlage beim VfR Neumünster (2:3), die sie am Mittwoch erst in der Nachspielzeit kassiert hatte, einmal und kehrte im Heimspiel am Sonntag gegen den PSV Neumünster mit einem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Sieg ganz gelassen in die Erfolgsspur zurück. Das Team von Ole Werner verteidigte damit Platz zwei in der Flens-Oberliga und profitierte von der Niederlage des Verfolgers Weiche Flensburg, der überraschend zu Hause dem SV Todesfelde mit 1:2 unterlag. "Es war meinen Jungs nicht anzumerken, dass eine englische Woche in ihren Knochen steckte", lobte Werner sein Team, das den Gegner nach Belieben beherrschte und auch deutlich höher hätte gewinnen können. Auch die Ligaspieler Manuel Janzer, Tim Siedschlag und Joel Gerezgiher, die die Dresden-Reise der ersten Mannschaft nicht mitgemacht hatten, fügten sich nahtlos in eine gute Teamleistung ein. Nächster Gegner der KSV ist am 22.April der SV Todesfelde (14 Uhr), der Weiche-Schreck also. Die KSV ist gewarnt, zumal sie auswärts antreten muss, bevor dann drei Tage später das Spitzenspiel gegen Strand 08 im CITTI FUSSBALL PARK ausgetragen wird. Tore für die KSV: Jannik Braun, Timo Barendt, Julius Alt

U19 verliert 2:8

Jaensch-Team gegen eine „Männermannschaft“ chancenlos

Die KSV Holstein verkaufte sich bei der 2:8 (1:3)-Niederlage am Sonnabend gegen Hertha BSC achtbar, hätte, so Trainer Finn Jaensch, auch drei, vier Tore mehr schießen können. Aber letztlich waren die Störche gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga Nord/Nordost chancenlos. „Die Berliner haben eine beeindruckende Qualität im Kader“, sagte Jaensch. „Das war eine Männermannschaft.“ Die Kieler hatten mit Raoul Cissé und Nils Jungehülsing zwei Spieler aus dem U17-Kader nach Berlin mitgenommen. Jungehülsing erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:3 (38.). Eine kuriose Szene, hatte sich doch zuvor Noah Awuku vergeblich versucht, und auch Jungehülsing traf erst im Nachschuss. Awuku vergab vor der Pause noch die Gelegenheit, auf 2:3 aus Kieler Sicht zu verkürzen. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gastgeber auf 7:1 ab, ehe Lukas Bente (81.) noch einmal ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte. „Mit dem Ball haben wir es ganz ordentlich gelöst“, lobte Jaensch seine Mannschaft. „Aber die Berliner waren immer zwei, drei Schritte schneller als wir und vor dem Tor viel effektiver.“ Leichter wird es für die KSV nicht: Am Sonnabend (12 Uhr) ist der Hamburger SV zu Gast im CITTI FUSSBALL PARK in Projensdorf, der Tabellenführer. Tore für die KSV: Nils Jungehülsing, Lukas Bente

U17 unterliegt 0:6

Schwennicke-Team von einem Magen-Darm-Virus geschwächt

Die U17 der KSV Holstein verlor in der Bundesliga Nord/Nordost auch das dritte Spiel gegen ein Spitzenteam dieser Liga klar und ohne eigenen Treffer. Diesmal war Gastgeber Hertha BSC bei der 0:6 (0:2)-Niederlage eine Nummer zu groß für das Team von Michael Schwennicke. Allerdings wehrten sich die Kieler wacker, versäumten es allerdings, im zweiten Durchgang ihre Chancen konsequenter auszuspielen. „Da fehlte uns leider oft der finale Ball, sonst wäre hier für uns etwas möglich gewesen“, sagte Schwennicke. „Einen anderen Vorwurf kann ich meiner Mannschaft allerdings nicht machen.“ Geschwächt von einem Magen-Darm-Virus, der sich tags zuvor im Team ausgebreitet hatte, fehlten am Ende die Kräfte, um die Niederlage gegen extrem effektive Berliner in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Bei der KSV gab im Tor Can-Luca Lohmann sein Bundesligadebüt, aus der U16 der KSV spielte ab der 51. Minute Justus Kiewald mit. Beide, so Schwennicke, lösten ihre Aufgaben solide. Da der 1. FC Magdeburg seinen zweiten Sieg in Folge feierte (3:1 gegen Union Berlin), verkürzte sich der Abstand der Störche (11./23 Punkte) auf den ersten Abstiegsrang auf neun Punkte.
Nächster Gegner ist der FC St. Pauli, aktuell Tabellensiebter. Gespielt wird am Sonnabend, 21. April, im CITTI FUSSBALL PARK (15 Uhr).

U16 besiegt Preetzer TSV

Revanche für Hinspiel-Niederlage geglückt

Nachdem sich die U16-Junioren im Hinspiel beim Preetzer TSV noch deutlich geschlagen geben mussten, konnte die Mannschaft von Trainer Jan Uphues das Rückspiel am Sonntagvormittag mit 2:0 für sich entscheiden. Zwar waren die Preetzer auch dieses Mal der erwartet schwere Gegner, die Jungstörche kamen jedoch schnell gut in die Partie, konnten spielerisch überzeugen und konnten auch die intensive Zweikampfführung der Gäste annehmen. Die KSV dominierte die relativ unruhige Partie über weite Strecken, konnte die Torgelegenheiten jedoch nicht nutzen. Erst kurz vor der Pause erzielte Luca Reimers nach einem Freistoß den ersehnten Führungstreffer. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel auf beiden Seiten zunehmend wilder. Holstein ließ zwar gegen den Ball wenig zu, konnte allerdings auch keine wirkliche Spielkontrolle mehr aufbauen. Viele Ballbesitzwechsel im Mittelfeld, viele Zweikämpfe, viele unpräzise Zuspiele – beide Mannschaften wurden zunehmend hektisch, zwangen sich aber auch durch eine hohe Intensität gegenseitig zu Fehlern. Mit einem sehenswerten Treffen aus der Distanz sorgte Ruben Bardehle zehn Minute vor dem Ende dann für die Entscheidung. Die Gäste wurden nun noch offensiver, konnten den Anschlusstreffer allerdings nicht mehr erzielen. „Wir waren darauf eingestellt, dass uns der Gegner heute voll fordert. Leider haben wir im Laufe des Spiels etwas den Faden verloren, allerdings haben die Jungs sich den Sieg trotzdem mit großem Kampf und voller Aufmerksamkeit erarbeitet“, sah Uphues seine Mannschaft in einem engen Spiel letztendlich als verdienten Sieger. Tore für die KSV: Luca Reimers (39.), Ruben Bardehle (70.)

U15 punktet in Surheide

Wertvoller Zähler für die Meyer-Elf

Die U15 der KSV konnte durch das 1:1 bei TuSpo Surheide den Abstand zur direkten Konkurrenz halten. "Eigentlich wollten wir alle drei Zähler mitnehmen, aber der Gegner ist wirklich ans Limit gegangen", so U15-Trainer Volkmar Meyer. Der Kieler Caner Atak (32.) verschoss im ersten Durchgang einen Elfmeter, so ging es torlos in die Halbzeit. Kurz nach der Pause dann das 1:0 für Surheide. Doch Holstein ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und markierte in der 62. Minute durch Atak das 1:1. Auch der Siegtreffer für die KSV lag in der Luft, aber am Ende blieb es beim Remis. "Mir war das Spiel der Surheider etwas zu hart und unfair, aber es war heute auf jeden Fall ein offener Schlagabtausch", so Meyer. "Wir sind zufrieden!" Am Sonntag um 13 Uhr geht es für die U15 beim VfB Lübeck weiter. Tore für die KSV: Caner Atak

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