U17 verdient sich Punkt in Wolfsburg

VfL Wolfsburg - Holstein U17 1:1

Simar Aktas, Yasin Atak und Noé Lipkow sind mit der U17 beim Titelaspiranten VfL Wolfsburg zu Gast.

Die U17 der KSV hat nach zuvor vier Niederlagen in Folge einen Punkt beim Titelaspiranten VfL Wolfsburg geholt. Den Ausgleichstreffer für die Jungstörche erzielte Luca Reimers kurz vor Schluss.

Die individuell stark besetzten Wolfsburger bauten ihr Angriffsspiel hauptsächlich über die Flügel auf. Die Kieler hingegen versuchten, entweder über die beiden Sechser Richard Arndt und Tjark Scheller nach vorne zu spielen oder mit langen Diagonalbällen hinter die Abwehrkette des VfL zu gelangen. In den ersten 20 Minuten machten die Hausherren viel Druck, den die Kieler mit dem einen oder anderen Konter ausgleichen konnten. Auf beiden Seiten lag in dieser Phase ein Treffer in der Luft, fiel jedoch noch nicht. Auch danach hatte Wolfsburg etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch zu Hochkarätern zu kommen. Vor der Pause setzte VfL-Verteidiger Marcel Beifus noch ein Ausrufezeichen, als er den Ball aus 35 Metern an den Innenpfosten knallte, von wo das Leder wieder ins Feld sprang. „Das 0:0 zur Pause ging insgesamt in Ordnung“, befand U17-Trainer Michael Schwennicke.

Nach Wiederanpfiff ließen die Gastgeber die KSV gewähren, um ihrerseits selbst kontern zu können. Dadurch hatten sie mehrere Gelegenheiten, aber ließen diese ungenutzt. Bis zur 62. Minute: Nach einem Kieler Fehlpass im Spielaufbau gelangte der Ball zum eingewechselten Matteo Hecker, der diesen mit dem Außenrist in den Torwinkel setzte. „Aber auch nach dem Rückstand haben sich die Jungs nicht aufgegeben und weiterhin daran geglaubt, noch etwas mitnehmen zu können“, lobte Schwennicke später. So kamen seine Schützlinge zu mehreren Halbchancen, ehe sie doch noch den späten Ausgleich erzielten. Dabei ging der Schachzug, den etatmäßigen Innenverteidiger Luca Reimers einzuwechseln und in den Sturm zu beordern, voll auf. Reimers sprintete in einen langen Ball und wurde von Gegenspieler Vukancic so angeschossen, dass die Kugel vom Kopf des Kielers zum 1:1-Endstand im Tor landete (76.).

„Wir haben es geschafft, das Spiel lange offen zu halten. Insofern sind wir mit dem Punkt sehr zufrieden. Das Unentschieden ist auch nicht unverdient. Wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner ärgern können. Die Jungs haben einen guten Job gemacht“, bilanzierte Schwennicke.

Wolfsburg: Schulze – Pereira da Silva, Beifus, N. Vukancic, Friederichs – Stoye (67. Kühne), Hofmann (59. Abazaj), D. Vukancic (41. Hecker), Weimann – Burmeister, Wahlig (59. Jojkic).

U17: Oberbeck – Wolff (71. Reimers), Schilling, Kiewald, Knuth (80. Prozel) – Arndt, Scheller – Atak (49. Iatskevitch), Yildirimer, Lippegaus – Alkas (65. Bardehle).

Schiedsrichter: Kanwischer – Tore: 1:0 Hecker (62.), 1:1 Reimers (76.) - Zuschauer: 123.

 

 

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