U19 unterliegt dem FC St. Pauli 1:2

Energie Cottbus - Holstein Kiel U17 2:2

Barne Pernot (U19) gegen den FC St. Pauli

Niederlage im Nordderby

U19 unterliegt dem FC St. Pauli mit 1:2

Die U19 der KSV Holstein mühte sich redlich, letztlich fehlte bei der 1:2 (0:2)-Heimniederlage am Sonntag gegen den FC St. Pauli die Durchschlagskraft in der Offensive, um die dritte Niederlage nach der Winterpause zu verhindern. Die Gäste verabschiedeten sich mit inzwischen 26 Punkten ins gesicherte Mittelfeld der Bundesliga Nord/Nordost, für die KSV dagegen steht am kommenden Sonnabend (11 Uhr) schon sehr viel auf dem Spiel, wenn der Tabellenletzte Chemnitzer FC (verlor 0:5 gegen den Hamburger SV) Gastgeber der Störche ist. Da die Partie zwischen dem Niendorfer TSV und Eintracht Braunschweig, den beiden anderen Kellerkindern, abgesetzt wurde, blieben die Schützlinge von Finn Jaensch trotz der Niederlage Zehnter. Die Störche erwischten vor knapp 200 Zuschauern im CITTI FUSSBALL PARK den besseren Start, verpassten aber durch Jan Matti Seidel, dessen Schuss aus zwölf Metern deutlich über die Latte ging, und Hilkiah Voigt, der am guten Torhüter Leon Schmidt scheiterte, ein frühes 1:0. Die Gäste machten es besser. Im Anschluss an den ersten Freistoß, der vom Pfosten ins Spielfeld klatschte, kam Bjarne Schleemann einen Schritt zu spät, und Niclas Nadj (16.) verwandelte den Strafstoß sicher. Akagne Gohoua, der Anton Lattke aus spitzem Winkel überwand (27.), ließ schnell das 0:2 folgen. Die Störchen waren früh zum Wechseln gezwungen, der angeschlagene Bjarne Thiesen und Schleemann (gelb-rot-gefährdet) mussten noch vor der Pause das Feld räumen. Nach dem Seitenwechsel wollten die Kieler das Spiel „wilder“ (Jaensch) gestalten. Das gelang zwar phasenweise ganz gut, aber in der Offensive fehlte an diesem Tag die letzte Entschlossenheit und Intensität. So blieb der Anschlusstreffer von Voigt (60.), nach Zuspiel von Seidel, nicht mehr als ein Hoffnungsschimmer. Die Störche hofften bis zum Abpfiff, zumal der starke Lattke wiederholt die Vorentscheidung bei den schnellen Kontern der Hamburger verhinderte, aber an der Niederlage im Nord-Derby konnten sie nichts mehr ändern. „Wir waren heute in unserem Offensivspiel nicht gut genug“, bilanzierte Jaensch.

Tor für Holstein: Hilkiah Voigt

 

Nathmann rettet Punkt

U17-Torhüter gab in Cottbus starkes Bundesligadebüt

Die U17 der KSV Holstein beendete das zweite Nachholspiel nach der Winterpause mit einem leistungsgerechten 2:2 (1:1) beim FC Energie Cottbus. In einer „zerfahrenen Partie“ (Trainer Michael Schwennicke) fehlte den Störchen letztlich die Durchschlagskraft in der Offensive, um am Sonntag mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Auf ihren Torhüter dagegen war Verlass: Für den erkrankten Tristan Koch gab Robin Nathmann ein starkes Bundesligadebüt. Er verhinderte gerade in der ersten Halbzeit einen Rückstand seiner Mannschaft, die am Strafraum oft zu lässig deckte und Cottbus so einige Möglichkeiten bescherte. Besser machte es Flemming Westensee, der einen Konter (9.) früh zum 1:0 für die KSV nutzen konnte. Dem Ausgleich durch Franz Roggow (40.) ließ der eingewechselte Selim Ajkic in der 75. Minute mit der ersten Torchance der Störche im zweiten Durchgang die erneute Führung folgen. Doch nach einer unglücklichen Aktion von Emin Tanrikulu, der seinen schlecht postierten Kollegen in der Defensive helfen wollte, entschied der Unparteiische in der 79. Minute auf Strafstoß für Cottbus, den Manuel Härtel verwandelte. „Diesen Elfmeter kann man geben, muss man aber nicht“, sah Schwennicke zwar diese Entscheidung kritisch, hatte aber für das Ergebnis Verständnis. „Das geht in Ordnung.“

Am 24. Februar geht es für die KSV, die mit inzwischen 16 Punkten Elfter geblieben ist, mit dem Heimspiel gegen den Tabellen-Achten Dynamo Dresden (11 Uhr) weiter.

Tore für die KSV: Flemming Westensee, Selim Ajkic

 

Zurück