Husarenstreich der Holstein U19

NLZ-Berichte vom Wochenende

4:0! U19-Trainer Hannes Drews war hochzufrieden.

Lattke hält den Sieg fest

Störche-Nachwuchs gewinnt 1:0 in Berlin und ist für das Top-Spiel gegen Werder gerüstet

Die U17 der KSV Holstein gewinnt mit 1:0 bei Union Berlin und erwartet nun mit Rückenwind den souveränen Spitzenreiter SV Werder Bremen (22 Spiele, 22 Siege, Torverhältnis 80:10) am 8. April im CITTI FUSSBALL PARK (14 Uhr). Das Team von Finn Jaensch verteidigte durch den Treffer von Nils Jungehülsing mit beachtlichen 36 Punkten den sechsten Platz in der Bundesliga Nord/Nordost und hat als Aufsteiger nun bereits ein beruhigendes 18-Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsrang. In Berlin konnte sich das Jaensch-Team („ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg“) am Ende bei Schlussmann Anton Lattke bedanken, der besonders in der zweiten Halbzeit mehrfach den Ausgleich verhinderte. Vor der Pause hatten die Kieler die Partie noch ausgeglichen gestalten können und durch Nils Jungehülsing (22.), im Anschluss an ein erfolgreiches Angriffspressing, das nicht unverdiente 1:0 erzielen können. Lasse Greve, der nach toller Vorarbeit von Karim Ay aus acht Metern das leere Tor verfehlte, und Ay, der die Latte traf, hätten vor dem Seitenwechsel noch für die KSV erhöhen können. Doch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Berliner eindeutig das Geschehen, ohne allerdings das mit viel Leidenschaft errichtete Störche-Bollwerk knacken zu können.  

Tor für die KSV: Nils Jungehülsing (22.)

 

Husarenstreich der U19

Drews-Team besiegt den Tabellenzweiten Hertha BSC mit 4:0

Was für ein Tag für die U19 der KSV Holstein! Das Team von Hannes Drews, zuletzt beim Kellerkind Energie Cottbus (2:3) mit einer enttäuschenden Vorstellung, besiegte Hertha BSC Berlin, den Tabellenzweiten der Bundesliga Nord/Nordost mit 4:0 (1:0). Damit sorgten die Störche am 22. Spieltag möglicherweise nicht nur für eine Vorentscheidung im Titelrennen (Berlin 50 Punkte, VfL Wolfsburg 57 Punkte, ein Spiel weniger), die KSV kann nun auch wieder entspannter in Richtung Tabellenkeller blicken. „Rein rechnerisch haben wir die Klasse noch nicht gehalten“, sagte Drews. „Aber es sieht jetzt sehr gut aus für uns.“ Sehr gut sah auch die Vorstellung seiner Mannschaft gegen die Hertha aus. „Meine Jungs haben nach dem Cottbus-Spiel eine klasse Reaktion gezeigt“, lobte Drews. „Jeder hat, auf und dem neben Platz, alles für den Erfolg getan. Einfach unfassbar!“ Einmal mehr war es Goalgetter Utku Sen, der mit seinen Saisontoren 19 und 20 die Türen öffnete, die KSV-Tore Nummer drei und vier erzielte Jonas Seidel. Die Störche kletterten in der Tabelle auf Platz fünf (30 Punkte) und treten am 8. April bei Hannover 96 (14 Uhr) an.

Tore für die KSV: Utku Sen (44., 70.), Jonas Seidel (83., 90.+3.)

 

Kohlmann gibt Comeback

U23: Beim 0:0 gegen den TuS Hartenholm spielt der Linksverteidiger nach langer Pause erstmals wieder mit

Nach sechs Siegen in Serie musste die U23 der KSV Holstein erstmals nach der Winterpause wieder Punkte abgeben. Beim 0:0 gegen den abstiegsgefährdeten TuS Hartenholm trat das nackte Ergebnis allerdings in den Hintergrund. Thema des Tages war das Comeback von Patrick Kohlmann, der wegen eines Bandscheibenvorfalls ein halbes Jahr pausieren musste und am Sonntag erstmals wieder bei einem Pflichtspiel auf dem Sportplatz stand. Der Linksverteidiger, der sich nach 60 Minuten auswechseln ließ, überstand den ersten Härtetest ohne Probleme. Darüber freute sich auch Trainer Ole Werner, der bei der Analyse der Partie dagegen lange nach weiteren positiven Nachrichten suchen musste. „Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden, es ist aber erklärbar.“ Sein Team, das als Zweiter der Schleswig-Holstein-Liga (58 Punkte) eine bis dato herausragende Saison spielt, fehle derzeit die körperliche und mentale Frische. Er gehe aber davon aus, dass sich seine Mannschaft am kommenden Sonnabend (8. April) schon wieder ganz anders präsentieren werde. Gastgeber ist dann der TSV Kropp (14 Uhr). Der TuS Hartenholm machte den Störchen allerdings das Leben schwer, die Gäste igelten sich am eigenen Strafraum ein und nutzten jede sich bietende Möglichkeit, um das Spiel zu verzögern. Auch deshalb fanden die Kieler nicht zu ihrem Rhythmus, allerdings fanden sie auch keine Mittel, um sich gegen die robuste TuS-Defensive durchzusetzen. Positiv bewertete Werner allerdings, dass seine Mannschaft bis zum Ende diszipliniert auftrat und auch keine Konter zuließ – letztlich endete ein ereignisarmes Spiel mit dem dafür passenden Resultat.

 

Remis in Hattstedt

U16 verpasst Auswärtssieg

Die U16-Junioren haben den anvisierten Auswärtssieg beim TSV Hattstedt verpasst. In einer guten ersten Halbzeit verschafften sich die Jungstörche zunächst die Spielkontrolle und erspielten sich zunehmend auch gute Torgelegenheiten. Nachdem Finn Spalding im Strafraum regelwidrig gestoppt worden war, sorgte Tjark Dannath per Foulelfmeter für die verdiente KSV-Führung. In der Folge verpasste Holstein es, weitere Treffer nachzulegen. Auch nach der Pause ließ man den Gastgebern aus dem Spiel heraus weiterhin keine Torchancen zu, musste dann allerdings nach einer Standardsituation den Ausgleich hinnehmen. Die KSV spielte mit zunehmender Spieldauer immer mutiger auf Sieg, ließ allerdings selbst beste Torchancen ungenutzt und konnte aus zahlreichen Gelegenheiten daher keine weiteren Treffer erzielen. Hattstedt blieb durch schnelle Konter gefährlich, konnte das Spiel aber ebenfalls nicht mehr für sich entscheiden. „Mit dem Spiel sind wir nicht grundsätzlich unzufrieden, mit dem Ergebnis hingegen schon. Das Gegentor war in der Entstehung wieder einmal sehr unglücklich und ärgerlich. Wir haben trotzdem noch genug Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Dass uns das nicht gelungen ist, enttäuscht uns schon sehr“, so U16-Trainer Jan Uphues, der mit seinem Team nun in eine englische Woche startet. Am Dienstag steht das Pokalspiel beim JFV Kieler Förde an, am Sonntag kommt Frisia Risum-Lindholm in den CITTI FUSSBALL PARK.

Tore für die KSV: Tjark Dannath (17.)

 

Spät aufgewacht

U15 unterliegt Harburger TB 2:3

Im Heimspiel gegen den Harburger TB mussten die U15-Junioren sich mit 2:3 geschlagen geben. Die Mannschaft fand zunächst überhaupt nicht in die Partie. Der Gast aus Harburg, der im Abstiegskampf jeden Zähler gut gebrauchen kann, stand gegen den Ball sehr gut, verteidigte organisiert und leidenschaftlich. Holstein fand dagegen kein Mittel und verteidigte selber mit vielen unnötigen kleinen Fouls. Die fälligen Standardsituationen brachten die KSV bereits in der ersten Hälfte auf die Verliererstraße. Eine Freistoßflanke nutzten die Gäste per Kopfball zum Führungstreffer, einen weiteren Freistoß verwandelten sie direkt. Nach dem Treffer zum 3:0, erzielt durch einen Strafstoß, wachten die Jungstörche auf und fingen an, sich zu wehren. „Wir haben bis dahin überhaupt nicht stattgefunden, kommen dann aber rein und spielen ab da bis zum Ende durchaus engagiert und bemüht“, sah KSV-Trainer Michael Schwennicke einen Ruck durch seine Mannschaft gehen. Jonas Sterner und Serkan Yildirimer sorgen mit ihren Toren auch noch für den Anschluss, ein Tor von Drilon Trepca zum vermeintlichen Ausgleich wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Die bemühte Aufholjagd der U15 kam somit zu spät, einen Punkt konnte die Mannschaft nicht mehr erkämpfen.

Tore für die KSV: Jonas Sterner (65.), Serkan Yildirimer (66.)

 

Gegentreffer in der Nachspielzeit

U14 verliert spät bei Eintracht Segeberg

In der Nachspielzeit musste sich die U14 am Samstag bei Eintracht Segeberg mit 1:2 geschlagen geben. Nach 16 Minuten waren die Jungstörche noch in Führung gegangen, da Süleyman Derici per Strafstoß treffen konnte. Die zuvor bereits hektische Partie konnte die KSV allerdings auch nach diesem Treffer nicht zu ihren Gunsten beruhigen. Viele schnelle Ballverluste auf beiden Seiten und viele wilde Zweikämpfe spielten in der Folge eher den Gastgebern in die Karten, die über Kraft und Willen besser in die Partie fanden. Über ihre spielerischen Lösungsansätze erspielten sich die Jungstörche selten gute Torchancen, trafen zudem zu häufig in wichtigen Momenten falsche Entscheidungen. Nachdem Segeberg bereits kurz nach der Pause ausgleichen konnte, brachte ein Treffer in der Nachspielzeit den Gastgebern sogar den Sieg. „Der Zeitpunkt so kurz vor Spielende ist natürlich unglücklich, der Sieg für Segeberg allerdings nicht unverdient. Wir haben es heute insgesamt einfach nicht ausreichend gut gemacht, um hier was mitzunehmen“, so das Fazit von KSV-Trainer Torben Hamann.

Tor für die KSV: Süleyman Derici (16.)

 

 

 

 

 

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