Keine Tore im Oberliga-Spitzenspiel

Holstein Kiel U23 - NTSV Strand 08 0:0

Philipp Sander im Top-Spiel der U23 gegen Strand 08

Keine Tore im Spitzenspiel

Werner-Elf trotzt dem Spitzenreiter aus Timmendorf

Wenn die beiden besten Abwehrreihen der Flens Oberliga aufeinandertreffen, dann darf man nicht unbedingt mit einem Torfestival rechnen. Dass das 0:0 im Spitzenspiel zwischen Holstein Kiels U23 und Tabellenführer NTSV Strand 08 am Mittwochabend im CITTI FUSSBALL PARK dennoch ein rassiges Duell wurde, das lag vor allem an der fußballerischen Qualität beider Mannschaften. Holstein besaß im Duell mit dem Team von Trainer Frank Salomon mehr Spielanteile und agierte gegen den Ball ausgezeichnet. „Aber im letzten Drittel hat uns etwas gefehlt, um zwingend zu werden“, meinte U23-Coach Ole Werner nach dem Schlusspfiff. Ohnehin konnten sich beide Teams kaum echte Torchancen herausspielen und so hielt auch Finn-Niklas Kornath zwischen den Kieler Pfosten seinen Kasten gegen die Timmendorfer, die erneut ohne ihren Goalgetter Marco Pajonk (24 Saisontore) antreten mussten, sauber. Insgesamt bewegten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und boten den 125 Zuschauern gute Unterhaltung. „Wir sind mit unserer Leistung zufrieden“, meinte Werner, der die Partie vor dem Anpfiff als eine Art Härtetest auf dem Weg in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord sah.

Noch vier Spiele stehen bis zum Saisonende auf dem Flugschreiber der U23. Bereits am kommenden Sonntag um 16 Uhr geht es in Projensdorf weiter. Dann gastiert zum Abschluss der englischen Woche der TSV Schilksee bei den Störchen. „Schilksee hat am Mittwoch einen wichtigen Dreier gegen PSV Neumünster reingefahren. Viele Spieler haben bereits bei uns gespielt, die werden sicherlich hoch motiviert sein. Wir wollen unsere Dinge weiter festigen und nach Möglichkeit einen Heimsieg einfahren“, blickt Trainer Ole Werner voraus.

 

Die NLZ-Spielberichte vom Wochenende:

 

U19 im Pech

Holstein-Nachwuchs verpasst 3:3 gegen den Hamburger SV

Die U19 der KSV Holstein lieferte im Heimspiel gegen den Hamburger SV ihr bestes Saisonspiel in der Bundesliga Nord/Nordost ab, unterlag dem Tabellenführer am 23. Spieltag aber unglücklich mit 2:3 (1:2) und rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. „Wiederholen wir diese Leistung“, sagte Trainer Finn Jaensch, „haben wir noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt.“ Im Spielaufbau unterliefen den Kielern so gut wie keine Fehler, den doppelten Rückstand glichen sie durch Tore von Barne Pernot (Vorarbeit Bjarne Schleemann und Tim Möller) aus, um dann in der Nachspielzeit das dritte Comeback knapp zu verpassen: Grady Zinkondo, selbst gefoult, verschoss den fälligen Strafstoß. „Das ist sehr schade, heute wären sogar drei Punkte möglich gewesen“, sagte Jaensch, dessen Team mit 18 Punkten nun einen Rückstand auf das rettende Ufer hat, an dem Union Berlin derzeit als erster Verein in Sicht kommt. Am Sonntag erwarten die Störche im CITTI FUSSBALL PARK (13 Uhr) Eintracht Braunschweig, den Vorletzten (13./14 Punkte). Union spielt gegen den Niendorfer TSV (21 Punkte), der sich mit einem 5:2-Erfolg gegen Hannover 96 vorerst aus dem Keller gespielt hat. An diesem Spieltag werden wohl die Weichen im Abstiegskampf gestellt. Tore für die KSV: Barne Pernot (2)

Erlösung für die U17

Schwennicke-Team hat den Klassenerhalt fast perfekt gemacht

Die U17 der KSV Holstein kann nur noch auf sehr theoretische Weise den Klassenerhalt in der Bundesliga Nord/Nordost verpassen. Nach dem 1:0 (1:0)-Arbeitssieg im Derby gegen den FC St. Pauli hat das Team von Michael Schwennicke nach dem 23. Spieltag satte zwölf Punkte Vorsprung auf den Tabellenkeller. Allerdings hat Eintracht Braunschweig als Dreizehnter drei Spiele weniger ausgetragen und beim 1. FC Union Berlin (0:1) gerade den zweiten Saisonsieg gefeiert. „Wir wollten heute unbedingt punkten, um die letzten Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen“, sagte ein sichtlich erleichterter Schwennicke nach dem Abpfiff. „Und in den letzten 20 Minuten haben wir diesen Sieg deshalb mit Mann und Maus verteidigt.“ Obwohl das Wechselkontingent erschöpft war, und Leon Schmidt sich von Krämpfen geplagt über das Feld schleppte, gelang den Hamburgern der Ausgleichstreffer nicht mehr. Auch, weil Tjark Scheller und Raoul Cissé einen starken Part in der Innenverteidigung ablieferten. „Das Spiel hätte auch 3:3 oder 0:2 ausgehen können“, sagte Schwennicke, „aber meine Mannschaft hat sich diesen Sieg verdient.“ Möglich machte es das frühe Tor von Levin Erik, der die fehlende Abstimmung in der Pauli-Hintermannschaft per Kopf ausnutzte (7.). Weiter geht es für die U17 beim Hamburger SV (28. April, 12 Uhr), dem Tabellenfünften. Tor für die KSV: Levin Erik

U16 weiter auf Titelkurs

Uphues-Elf besiegt Eutin/Malente mit 6:0

Gegen den JFV Eutin/Malente konnte die U16 am Sonntagmittag deutlich mit 6:0 gewinnen. Die Gäste aus Eutin standen von Beginn an sehr tief, machten die Räume vor dem eigenen Tor eng und versuchten, über Konter selber Gefahr zu erzeugen. Mit Ausnahme einer Gelegenheit nach einem langen Ball hatten die Jungstörche die Partie allerdings gut im Griff, dominierten das Spiel mit viel Ballbesitz deutlich und erspielten sich zunehmend eigene Torchancen. In Führung brachte Ruben Bardehle die KSV jedoch nach einer Standardsituation – der Mittelfeldspieler behielt nach einer Ecke beim zweiten Ball den Überblick und schloss platziert ab. Noch vor der Pause traf Justus Kiewald per Freistoß nur den Pfosten, den Abpraller verwandelte der aufmerksame Nikolas Iatskevitch allerdings zum verdienten 2:0. In der zweiten Halbzeit ergaben sich für die KSV nun immer mehr Räume, es folgten zahlreiche gute Angriffe, die jedoch häufig nicht in letzter Konsequenz ausgespielt wurden. Nachdem Luca Reimers und Justus Kiewald auf insgesamt 4:0 erhöht hatten, setzte Angreifer Noé Lipkow mit seinen beiden Treffern den Schlusspunkt der Partie. Tore für die KSV: Ruben Bardehle, Nikolas Iatskevitch, Justus Kiewald, Luca Reimers, Noé Lipkow (2)

U15 mit Moral im Landesderby

Meyer-Elf biegt 0:2-Rückstand um

Die U15 der KSV Holstein sicherte sich durch das 2:2-Unentschieden beim VfB Lübeck einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei gelang es der Mannschaft von Volkmar Meyer, einen 0:2-Rückstand umzubiegen. Die Platzherren gingen in der 34. Minute durch Velson Fazlija in Führung, Luis Fichtner erhöhte in der 49. Minute auf 2:0. Doch Holstein zeigte Moral, markierte in der 54. Minute durch Jannik Weber den Anschlusstreffer. Und nur eine Minute später traf Yasin Caner Atak zum Ausgleich. Die U15 rangiert mit 19 Zählern auf Rang neun der Regionalliga Nord. Tore für die KSV: Jannik Weber, Yasin Caner Atak

 

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