Endspiel für U17 in Leipzig

KSV-Nachwuchs muss punkten, um Klassenerhalt zu erreichen

Faris Moumouni muss mit der Kieler U17 in Leipzig punkten

Die Entscheidung im Abstiegskampf der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost fällt am letzten Spieltag. Wenn am Samstag um 13 Uhr alle sieben Partien parallel angepfiffen werden, ist die Kieler U17 auswärts bei RB Leipzig zum Punkten verdammt. Bei den bereits als Tabellendritter feststehenden Sachsen muss mindestens ein Remis her, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Während an der Tabellenspitze noch Hertha BSC und der VfL Wolfsburg um die Meisterschaft kämpfen, zittern am anderen Ende des Tableaus mit Hannover 96, Energie Cottbus, dem Chemnitzer FC, Dynamo Dresden und der U19 der KSV noch fünf Teams um den Ligaverbleib. Für die Kieler ist die Ausgangssituation klar: Sie belegen mit 26 Zählern den ersten Abstiegsplatz und sind beim Gastspiel bei RB zwingend auf Zählbares angewiesen. Ein Unentschieden könnte wie erwähnt genügen, hat doch Dynamo Dresden als Tabellenelfter zwar einen Punkt mehr auf dem Konto, aber das deutlich schlechtere Torverhältnis (-28). Die Sachsen haben den Hamburger SV zu Gast. „Wir würden uns natürlich über etwas Schützenhilfe seitens des HSV freuen“, hofft Michael Schwennicke auf Unterstützung des Nord-Nachbars. „Wenn uns jemand zur Winterpause gesagt hätte, dass wir am letzten Spieltag ein Endspiel gegen Leipzig haben, hätte das wohl jeder unterschrieben, weil zu diesem Zeitpunkt kaum noch jemand an den Klassenerhalt geglaubt hat“, ordnet Holsteins U19-Trainer das Saisonfinale ein, das sich sein Team durch die jüngste Serie von vier Siegen und zwei Unentschieden erspielte. Dass man noch auf den Klassenerhalt hoffen dürfe, habe sich die Mannschaft in den letzten Wochen redlich erarbeitet, so Schwennicke.

Doch der Gegner der Störche hat es in sich, gehört RB Leipzig doch als Dritter zu den Topteams der Liga. „Die Motivation ist sehr hoch, zumal wir viele Spiele in dieser Saison gegen die Großen der Liga unglücklich mit nur einem Tor Unterschied verloren haben“, hofft Schwennicke, dass dieser Umstand bei seinen Spielern zusätzliche Kräfte freisetzt, um das große Ziel Klassenerhalt noch zu erreichen. Es war das Happy End einer starken Aufholjagd.

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