U16 Women mit tollem Erfolg

Schönes Geburtstagsgeschenk für Kapitänin Brandenburg

Für Mannschaftsführerin Michaela Brandeburg gab es zum Geburtstag mit demTurniersieg ein schönes Geschenk.
Für Mannschaftsführerin Michaela Brandeburg gab es zum Geburtstag mit demTurniersieg ein schönes Geschenk.

Holsteins U16-Juniorinnen können sich über einen mehr als gelungenen Auftakt in die Hallensaison freuen. Dabei waren die jungen Kielerinnen in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld auf dem Papier nicht unbedingt in der Favoritenrolle, denn sowohl die Team des FC Lübars (Kooperationspartner von Hertha BSC), der BV Cloppenburg, der SVG Göttingen und von Borussia Mönchengladbach waren im Vorfeld stark eingeschätzt worden. Das Feld wurde von einigen weniger bekannten Namen komplettiert, die aber, wie sich herausstellen sollte, fast alle Fußball auf hohem Niveau spielten.

Nach einer dreistündigen Fahrt stand am Samstag die Gruppenphase mit vier Mannschaften an. Gleich im ersten Spiel ging es dabei gegen einen der Favoriten, den 1. FC Lübars. Doch die Berlinerinnen waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, da führte das Team von Holstein Kiel schon mit 3:0. Mit eindrucksvollem Kurzpassspiel und hohem Tempo dominierten die Kielerinnen ihre Gegnerinnen und gewannen am Ende ob einiger leichtfertiger Fehler in der Defensive mit 6:3. Holstein schien auf alle Aktionen des Gegners eine Antwort zu haben und das blieb auch im weiteren Turnierverlauf so. Mit teilweise brillanten Kombinationen und tollen Treffern erspielten sich die Mädels um Kapitänin und Geburtstagskind Michaela Brandenburg Sieg um Sieg und zogen ohne Punktverlust und mit 23:4 Toren verdient in die Endrunde am nächsten Tag ein.

In der Zwischengruppe warteten am nächsten Tag die am Vortag glänzend aufgelegte SVG Göttingen, der im Vergleich zum Vortag personell verstärkte BV Cloppenburg und der OSC Bremerhaven, auf den man schon in der Vorrunde getroffen war. Leider konnte die bis dahin stark spielende Selina Amrein am zweiten Tag verletzungsbedingt nicht mehr mitwirken. Dennoch startete Holstein fulminant gegen die Göttinger, die allerdings auf die am Vortag überragende Spielerin des Turniers, Pauline Bremer, verzichten mussten und setzte dann gegen den ambitionierten BV Cloppenburg noch einen drauf. Mit 6:0 fegten die Holsteinerinnen die Cloppenburger aus der Halle und machten sich durch diesen Sieg endgültig zum Mitfavoriten auf den Titel. Zumal auch der OSC Bremerhaven wie schon in der Vorrunde bezwungen werden konnte.

Im Halbfinale wartete dann erneut der 1.FC Lübars und wie schon im ersten Spiel dominierten die Kielerinnen das Spiel von Beginn an und ließen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Durch diesen Sieg zog man verdient und von allen Mannschaften zur gezeigten Leistung beglückwünscht ins Finale gegen Borussia Mönchengladbach ein. Die Gladbacher hatten im Turnierverlauf ebenso überzeugt wie die U16 und so freuten sich alle auf ein spannendes Spiel. Spannend wurde es dann auch. Holstein agierte dominant und selbstbewusst, doch gegen körperlich deutlich überlegende Gladbacherinnen taten sich die Mädels von Sabrina Eckhoff und Rebecca Winkels schwerer als bisher und es zeigte sich auch ein bisschen die Nervosität, die bei einem Finale immer eine Rolle spielt. Doch Holstein war der Borussia vor allem in puncto Schnelligkeit und Wendigkeit überlegen und war die spielerisch bessere Mannschaft in einem hochdramatischen und auf hohem Niveau stattfindenden Finale. Nach dem Führungstreffer verlor Holstein für einige Minuten die Ordnung und mussten in der Drangphase der Gladbacher den Ausgleich hinnehmen. Doch davon ließen sie sich nicht lange beeindrucken, begannen wieder konzentriert zu spielen und belohnten sich für eine tolle Leistung während des gesamten Turniers mit dem Siegtreffer zum 2:1.

Alles in allem ein verdienter Turniersieg, bei dem die Mädels erneut ihr großes spielerisches Potential nutzten und zeigten, wie sehr sie die Spielphilosophie inzwischen verinnerlicht haben. Beeindruckend vor allem auch wie unbeeindruckt sich die Spielerinnen des 98er- und 97er-Jahrgangs von der körperlichen Überlegenheit der Gegner zeigten und einfach so ihren Stiefel durchzogen. Das tolle Ergebnisse und die Spielweise der Mannschaft geben allen Grund zur Freude und lassen auf eine sehr erfolgreiche Hallenserie hoffen.

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