Turbine Potsdam - U17 Holstein Women

Potsdams einzige Niederlage in Kiel

Samstag, 17.11.2012, 14:00 // Sportforum Waldstadt // Drewitzer Str. 46 // 14478 Potsdam // B-Juniorinnen Bundesliga

1. FFC Turbine Potsdam – U17 Holstein Women

Nachdem sich die B-Juniorinnen von Holstein Kiel mit 6 Punkten aus den letzten beiden Partien etwas Luft zur Abstiegszone verschaffen konnten, steht bereits das erste Spiel der Rückrunde an. Dabei fährt das Team um Sabrina Eckhoff/Joy Grube zu keinem Geringeren als dem aktuellen Tabellenführer und Meisterschaftsanwärter FFC Turbine Potsdam.

Eine schwere Aufgabe, die die Spielerinnen mit Respekt, aber ohne in Ehrfurcht erstarrt zu sein, angehen. So konnte man im ersten Pflichtspiel der Saison Potsdam sensationell 5:2 in die Schranken weisen und die erste und bis dahin auch einzige Niederlage beibringen. Danach zeigte der Turbinen-Nachwuchs, mit etlichen U-Nationalspielerinnen gespickt, warum sie zu Recht als Top-Kandidat auf den Titel in der Staffel Nord/Nordost gelten. In den darauffolgenden 7 Spielen blieben die Spielerinnen von Sven Weigang ungeschlagen und wollen diese Serie natürlich ausbauen.

Verzichten muss man bei der Fahrt nach Brandenburg auf die verletzten Vanessa Voss und Janne Wensien. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Lena Frydrych (Rippe) und Sarah Körner, der im gestrigen Training die Kniescheibe herausgesprungen ist und noch am Platz von Notärzten versorgt wurde. Nach einer sofortigen Untersuchung im Krankenhaus konnte zwar Entwarnung gegeben werden, doch ist die Spielfähigkeit naturgemäß noch nicht abschließend zu beurteilen.

„Potsdam möchte natürlich die Tabellenspitze verteidigen und sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. So erwartet uns ein ganz anderer Gegner als noch zu Saisonbeginn. Die Mannschaft hat sich inzwischen gefunden, was beispielsweise ein souveränes 13:0 gegen Neubrandenburg oder Siege gegen die Teams aus Jena und Meppen zeigen und wird uns sicherlich nicht noch einmal annähernd unterschätzen, was sich auch in der Aufstellung widerspiegeln wird“, so Sabrina Eckhoff, die sich der schweren Aufgabe durchaus bewusst ist, der Partie aber positiv entgegen blickt. „Wir haben nach den 6 Punkten aus den letzten beiden Spielen erst mal den ganz großen Druck hinter uns gelassen und können befreit aufspielen. Deshalb geht es für uns wie immer gegen einen Gegner diesen Kalibers darum, zu schauen was möglich ist und aus solchen Spielen vor allem zu lernen“, so Eckhoff abschließend. Und wer weiß, dass nichts unmöglich ist, hat der Nachwuchs der Störche ja zu Saisonbeginn eindrucksvoll belegt.

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