TSV Melsdorf - U14 Women 5:0 (2:0)

Gutes Spiel des Röder-Teams nicht belohnt

In der C-Junioren Kreisklasse B unterlag die U14 Holstein Women beim TSV Melsdorf mit 0:5. Dabei spiegelt das klare Ergebnis nicht die gute Leistung der Mannschaft von Franka Röder wider. Die Jungs von TSV-Trainer Stefan Rappa nutzten fast alle Torchancen zum Erfolg.

Alles andere als glücklich verließen die U14-Juniorinnen am Sonntag nachmittag den Platz in Meldorf. Nach einer anstrengenden Partie unter brütender Sonne verlor man am Ende mit 0:5 und nicht mal der hochverdiente Ehrentreffer wollte an diesem Tag gelingen.

files/bildarchiv/galerie-11-12/11_12_women/110911_melsdorf_u14_women/110911_melsdorf_u14_womenl_026.jpgDabei fing die Partie vielversprechend an. Die Mannschaft von JoyGrube/Franka Röder erspielte sich in der ersten Halbzeit gute Chancen, doch das altbekannte Holstein-Problem schlug wieder zu: das Schießen. Eine alte Fußballweisheit besagt „Wer nicht schießt, kann auch keine Tore machen.“

Bild links: Das Lazarett der U14. Kaya und Jule Ziegler links. Daneben studieren die ebenfalls verletzten Sofie sowie Madita interessiert das Stadionheft der Holstein Women.

So simpel dies klingt, desto schwieriger scheint die Umsetzung der Floskel. Bis zum Sechzehner kombinieren die Mädchen freudig, doch dann verlieren sie sich in ungenauen Pässen und die Kugel wird solange umher geschoben, bis der Ball beim Gegner landet. Dass dies nicht ungestraft bleibt, musste das Team schon in den anderen Partien erfahren. So ging es mit 0:2 in die Pause und man merkte der Mannschaft die Unzufriedenheit um die eigene Leistung und die individuellen Fehler an. Der Ehrgeiz zur Wiedergutmachung war entfacht und so waren es vor allem Tini Schumacher, Mira Brix und Jeromina Bußkamp, die sich ein Herz fassten, um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. files/bildarchiv/galerie-11-12/11_12_women/110911_melsdorf_u14_women/110911_melsdorf_u14_womenl_019.jpgBesonders Tini Schumacher verdiente sich viel Lob. Mit gewonnenen Zweikämpfen im zentralen Mittelfeld und dem nötigen Antritt in Richtung Tor trieb sie das Spiel immer wieder an, welches mit der Zeit allerdings leider mehr und mehr an Ordnung verlor, je näher der Abpfiff rückte. Die Erschöpfung und die Enttäuschung waren nun sowohl bei den Spielerinnen als auch bei den Trainern deutlich spürbar, als der Schiedsrichter die Partie beendete. So hatte man sich doch in Melsdorf mehr ausgerechnet.

Bild rechts: Mira, ein grosses Talent, zeigte zusammen mit Melsdorfs Malik viele spannende Zweikämpfe wie hier im Kopf-an-Kopf-Duell.

Man ging nun wieder als die besser spielende Mannschaft vom Platz und doch als Verlierer. Und es zeigt sich, dass viel Lehrgeld gezahlt werden muss, bis sich ein stetiger Erfolg einstellt. Doch zahlt man dieses Lehrgeld gerne, wenn am Ende die positive Entwicklung der Spielerinnen betrachtet wird. 

 

TSV Melsdorf: Finn Niemann, Björn Ehms, Arian Hoffmann, Bennet Jung, Tuna Göktug, Danny Tesic, Arijan Ljaic, Malte Meschkat, Mert Olpak, Tim Börnson, Malik Weiß

eingewechselt: Mehdi Yassine, Lasse Süphke, Kevin König, Kalle Steuer

U14 Holstein Women: Thyra Nohns – Jule Kuring, Svea Müller (45. Henrike Tiller), Hannah Freudenberg, Luiza Zimmermann – Tini Schumacher, Kim Aileen Jankwitz – Jasmin Stuhr (45. Jule Ziegler), Mira Brix, Jeromina Bußkamp – Selina Cerci (45. Wienke Jannsen)

Tore: Jung (2), Meschkat, Olpak, Weiß (20., 30., 49., 62., 67.)

Bilder vom Spiel gibt es hier mit einem Klick.

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