Liga-Reserve erspielt sich Punkt

Holstein Women II - SV Frisia 03 2:2

Im Spiel gegen den Tabellenfünften SV Frisia 03 Risum-Lindholm gelang es unseren Mädels, einen Punkt zu ergattern. In einem ausgeglichenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gab es am Ende eine insgesamt gerechte Punkteteilung.

Zu Beginn der Partie versuchten die Nordfriesinnen Druck auf die Abwehr unserer Mädels aufzubauen, doch diese stand sicher und blockte alle Angriffe frühzeitig ab. Unsere Frauen spielten auf Konter mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen, doch auch die Frisia Abwehr war auf dem Posten. Trotzdem gab es wieder ein frühes Gegentor, bereits nach sieben Minuten konnte Lisa Rose abstauben, nachdem der einzige echte Abwehrfehler in der ersten Halbzeit Kristina Wolf die Chance zu einem schnellen Querpass vor dem Tor eröffnete. In der Folgezeit zog sich Frisia etwas zurück, was unseren Holsteinerinnen die Gelegenheit gab, selbst nach vorne zu spielen. Die erste dicke Möglichkeit hatten unsere Mädels in der 12. Minute, doch Torfrau Bianca Ingwersen drehte einen scharf geschossenen Freistoß noch um den Pfosten. Pech dann in der 18. Minute, als Janne Dierks im Anschluss an eine Eckballflanke volley nur den Querbalken traf.
Doch auch Frisia blieb immer gefährlich, in der 25 Minute rettete Thyra Nohns glänzend gegen die durchgebrochene Kristina Wolf, die das 2:0 für Ihre Farben auf dem Fuß hatte.
Der fällige Ausgleich fiel dann in der 43. Minute, als Fjolla Brahimi sich im Strafraum gegen Marie Petersen durchsetzten konnte und cool ins lange Eck einschob. Mit diesem 1:1 ging es dann zum Pausentee.

In Halbzeit zwei änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen, beide Mannschaften spielten munter nach vorne, aufmerksame Abwehrreihen machten es den Stürmern der Teams aber stets schwer. Die erste Großchance der zweiten Halbzeit hatte wiederum Kristina Wolf, doch Ihren satten Volley aus sechs (!) Metern Entfernung parierte Thyra Nohns mit einem Megareflex (50.). Nur drei Minuten später dann der Schock für die Frisia-Spielerinnen. Laura Vogt erkämpfte sich ein langes Zuspiel und ließ sich weder von Nicole Ebsen noch von Camia Nahnsen aufhalten und vollendete gekonnt per Lupfer zur 2:1 Führung für Holstein.
Doch die Freude unserer Störche währte nur kurz, denn wie bereits in der ersten Halbzeit wurde der einzige echte Fehler in der Abwehr umgehend bestraft. Diesmal machte es Kristina Wolf selbst, überlief die viel zu hoch stehende Abwehr und bewies ebenfalls ihre Fertigkeit am Ball und überlupfte Thyra Nohns zum Ausgleich (59.).
Im weiteren Verlauf der Partie hatten beide Mannschaften noch Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, doch letztendlich trennte man sich leistungsgerecht 2:2.

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