Holstein Women unterliegen der TSG 07 Burg Gretesch

Holstein Kiel - TSG 07 Burg Gretesch 0:1 (0:0)

An einem Tag, an dem unseren Störchen nichts gelingen wollte, verloren unsere Mädels mit 1:0 gegen das Tabllenschlusslicht von der TSG 07 Burg Gretesch.

Dabei begannen unsere Kielerinnen gut und druckvoll, die Niedersachsinnen spielten mit zwei tief stehenden Viererketten voll auf Defensive. Die erste Chance bot sich dann Lisa Wippich, die nach einem feinen Pass frei vor der gut aufgelegten Sabrina Martin im Gästetor auftauchte, doch zu unkonzentriert vergab. Anschließend zeigte sich in Halbzeit eins das Problem des heutigen Tages: Zu selten wurde schnell gespielt, die Bälle unnötig lange im Mittelfeld gehalten und meist der direkte Pass durch die Mitte gesucht. Über die Außen wurde zu wenig gespielt und wenn, dann waren die Pässe zu ungenau, die Ballannahmen schlecht oder schlicht die Laufwege falsch.
Höhepunkte der ersten Halbzeit waren ein Lattenkracher von Lisa Wippich und eine gute Hereingabe von Dorit Evers über links außen, die jedoch in der Mitte frei vor dem Tor verstolpert wurde. So ging es mit 0:0 in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit versuchten Begunks Schützlinge nun mehr Tempo in die Partie zu bringen und setzten die Osnabrückerinnen immer mehr unter Druck. Erneut ein Lattentreffer läutete die Offensive ein, doch wie schon in der ersten Halbzeit wurden beste Möglichkeiten ausgelassen oder zu ungenau gespielt. Die größte Chance auf ein Tor hatte dabei Lina Staben, die einen wunderbar in die Schnittstelle der Abwehr servierten Pass von Sarah Begunk nur knapp nicht erreichen konnte.
Und wenn dann mal aus 20 Metern aufs Tor geschossen wurde, dann war Sabrina Martin zur Stelle.
Und so kam es, wie es kommen musste: Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld konnte die Kieler Abwehr nicht klären, die gerade erst eingewechselte Laura Sophie Wolf schaltete als einzige und schoss den kerzengerade von oben herabfallenden Ball ins Tor. Hier sah die komplette Abwehr unserer Kielerinnen nicht gut aus.
Sarah Begunk wurde nun aus der Abwehr ins Mittelfeld beordert und Liv Karlitschek sollte über links mehr Druck erzeugen. Und auch wenn sich unsere Kickerinnen immer wieder vor das Tor arbeiteten und der Gegner phasenweise gar nicht aus der eigenen Hälfte kam, so beschlich einen doch das Gefühl, dass das Spiel auch nach zwei Stunden noch 0:1 stehen würde. So lange dauerte es dann nicht, nach vier Minuten Nachspielzeit für viele kleine Verzögerungen der Gäste, pfiff die gute Schiedsrichterin Janina Lucks ab und bescherte den Gästen das Glücksgefühl des ersten Saisonsieges.

95 weitere Bilder von unserem Fotografen Olaf gibt es unter folgendem Link:

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