"Wir müssen unsere Spiele gewinnen"

Sa. 14 Uhr: Hertha BSC II - Holstein Kiel

Marc Heider trifft zum 3:0. Am Ende des Hinspiels gewannen die Störche sogar mit 6:0 gegen Hertha BSC II

Ohne Mitwirkung von Holstein Kiel drehte sich das Karussell um den einzigen Aufstiegsplatz am gestrigen Mittwoch munter weiter. Diesmal ließ Ligakrösus RB Leipzig überraschend bei der 0:1-Niederlage alle drei Punkte beim Nachwuchs des Hamburger SV liegen und sorgte ungewollt für Motivationsschübe in den Lagern des Halleschen FC und Holstein Kiel. Störche-Trainer Thorsten Gutzeit registrierte die Verbesserung der Ausgangslage vor dem Spiel der KSV bei Hertha BSC II (Samstag, 14 Uhr, Amateurstadion Berlin), sieht aber keinen Anlass für ein Stimmungshoch.

„Wir müssen unsere Spiele gewinnen, mehr können wir nicht beeinflussen.“ Dieses Fazit zog Holstein-Trainer Thorsten Gutzeit aus der Niederlage von RB Leipzig am Mittwoch-Abend, das erneut die Ausgangslage der Kieler im Aufstiegsrennen in die 3. Liga veränderte. Hatten die Störche bis dahin mit einen Punkt hinter Halle und zwei hinter Leipzig die schlechteste Ausgangsposition um die Spitzenreiterposition, würde ein Sieg der Kiel im noch ausstehenden Nachholspiel den 2. Platz hinter dem HFC bedeuten. „Es bleibt spannend, da sich gezeigt hat, dass alle Spitzenteams sich schwer strecken müssen. Und wir hoffen, dass wir so lange wie möglich oben dran bleiben können“, erklärte Gutzeit im Pressegespräch zum Spiel gegen Hertha BSC II.

Jakusch oder Strähle?

Der guten Nachricht aus Leipzig folgte aber sogleich die schlechte aus dem eigenen Lager. Kiels unangefochtene Nummer 1 Morten Jensen zog sich im Training eine Knieverletzung zu und fällt mehrere Wochen aus. Ein Sieg gegen Berlin wäre somit auch ein Sieg für Morten Jensen. Wer den Stammkeeper vertreten wird, ließ Gutzeit noch offen: „Daniel Strähle und Niklas Jakusch haben ihre Qualitäten unter Beweis stellen können und die ganze Saison sehr gut gearbeitet. Daher haben wir keinerlei Bedenken. Wir haben immer gesagt, dass alle Spieler wichtig in einer langen Saison sind – auch auf der Torhüterposition.“

Gutzeit kann aus dem Vollen schöpfen

Neben Morten Jensen wird nur der langezeitverletzte Tim Siedschlag bei den Hertha-Bubis fehlen. Die verletzten oder angeschlagenen Spieler des letzten Spiels – Fabian Wetter, Christian Jürgensen und Fietes Sykora – stehen Trainer Thorsten Gutzeit ebenfalls wieder zur Verfügung, der ein anderes Spiel erwartet, als einen klaren 6:0-Sieg wie im Hinspiel: „Wir wissen nicht wirklich, was uns erwartet. Hertha BSC II spielt jedes Wochenende mit einer anderen Aufstellung, sind technisch stark, unberechenbar und verspielt. Wir werden mit großem Willen und aller Leidenschaft zu Werke gehen müssen, um die drei Punkte einzufahren.“ Anstoß ist am Samstag, um 14 Uhr im Amateurstadion in Berlin.

 

 

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