"Wir haben uns wieder einmal nicht belohnt"

Stimmen nach der 2:3-Niederlage gegen den SV Sandhausen

Hängende Köpfe bei der KSV nach der Niederlage in Sandhausen.
Janni Serra und Jonas Meffert können die Art und Weise der Niederlage nicht fassen.

Tim Walter: Wir sind heute an unserem eigenen Unvermögen gescheitert, nicht am Gegner. Ich habe mich aufgrund von Trainingseindrücken für Stefan Thesker entschieden, aber im Moment werden wir vom Spielglück nicht belohnt. Wir haben jetzt noch drei Spiele, in denen werden wir Vollgas geben. 

Uwe Koschinat, Sandhausen-Trainer: Mir imponiert die Kieler Spielerweise, es gibt in Deutschland keine Mannschaft, deren Innenverteidiger noch in der gegnerischen Hälfte tödliche Pässe spielen können. Dieses Spiel birgt natürlich auch Risiken, im bisherigen Saisonverlauf haben die Kieler wenig Fehler gemacht, das war heute anders. Dieser Sieg war für uns wahnsinnig wichtig.

Fabian Wohlgemuth: Wir hatten heute viele Torchancen, die wir nicht nutzen konnten und verteilen in der ersten Halbzeit auch noch zwei Geschenke. Unsere Spiele haben immer einen hohen Unterhaltungswert, aber wir haben jetzt zum zweiten Mal in Folge nicht punkten können und müssen uns Gedanken machen, wie wir das Verhältnis zwischen Defensive und Offensive besser ausbalancieren.

Hauke Wahl: Das ist eine extrem bittere Niederlage für uns. Wir kommen gut ins Spiel, führen 1:0, machen dann zwei gefühlte Eigentore. Aber noch in der Pause hatten wir alle ein gutes Gefühl und waren davon überzeugt, dass wir hier etwas mitnehmen können. Dann bekommen wir direkt nach Wiederanpfiff ein dummes Gegentor nach einem Standard, das hätten wir viel besser verteidigen müssen. Wir auch danach noch alles investiert, aber der Ball wollte vorne einfach nicht rein.

Kingsley Schindler: Wir hatten heute das Pech an den Schuhen. Hinten schießen wir die Bälle selbst rein und vorne nutzen wir unsere Chance nicht – das ist mit einem Wort Sch...

Janni Serra: Es ist ja leider nicht das erste Mal, dass wir ein Spiel überlegen gestalten, uns letztlich aber dafür nicht belohnen können. Uns fehlt es in der einen oder anderen Situation offenbar noch an der nötigen Erfahrung.

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