Willkommen in Kiel, Luca!

Neuzugang Dürholtz auf Wohnungssuche

Mit Luca Dürholtz ist der erste Neuzugang im Storchennest gelandet: Der 22-Jährige absolvierte in den vergangenen Tagen erfolgreich seinen medizinischen Check in Kiel und gewann mit Ehefrau Rebecca (22) und dem knapp zwei Jahre alten Söhnchen Mika bei der Wohnungssuche zwischen Mönkeberg, Schwentinental und Altenholz bereits einen erster Überblick von der Stadt und ihrer Umgebung.

Sein Eindruck vom neuen Arbeitsplatz, der sich überwiegend im wunderschön angelegten Nachwuchsleistungszentrum des Fußball-Drittligisten am Steenbeker Weg befinden wird? „Einfach super“, sagt Dürholtz, der vom Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden an die Förde wechselt. „Im Vergleich zum Trainingsgelände in Dresden hat das hier Champions-League-Format“, sagt der torgefährliche Mittelfeldspieler, der schon gerne in der Winterpause zur KSV gewechselt wäre. Aber sein Arbeitgeber, zu dem er im Juli 2014 vom Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen gewechselt war, verweigerte ihm die Freigabe.

Neitzel beeindruckt

Er habe es sehr bemerkenswert gefunden, dass die KSV in Person von Trainer Karsten Neitzel in der Rückrunde weiter zu ihm Kontakt gehalten habe, obwohl er in Dresden kaum noch zum Einsatz gekommen sei. „Das war für mich auch ein Grund, warum ich in Kiel zugesagt habe.“ Ein weiterer sei die gute Perspektive des Vereins gewesen, der in der vorvergangenen Saison in den Relegationsspielen gegen den TSV 1860 München nur um Sekunden den Aufstieg verpasste. Das Rückspiel (1:2) in der Allianz Arena der Löwen verfolgte er, der in der U16- und U17-Nationalspieler gewesen war, in seinem Urlaubsdomizil in Apulien vor dem Bildschirm mit. „Das war sehr schade“, sagt Dürholtz, der den Ball beidfüßig sehr gekonnt behandeln kann. „Kiel war ja eigentlich schon durch. Aber da wurde für mich auch deutlich, was hier möglich ist.“

Wohnen am Meer 

Entsprechend ambitioniert sind seine Ziele mit der KSV, bei der er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat. „Ich bin nicht gekommen, um mit Holstein im Mittelfeld zu landen. Es wäre schön, wenn wir wieder in die Relegation kommen und die diesmal mit einem besseren Ende abschließen.“ Die ersten Eindrücke der Familie Dürholtz von der Stadt Kiel sind positiv. „Wir haben noch nie am Meer gewohnt, darauf freuen wir uns“, sagt Luca Dürholtz, dessen Ehefrau Rebecca hofft, in Kiel ihr Pädagogik-Studium (Kindheit und Familienbildung) fortsetzen zu können. „Rebecca ist zudem ein großer Hamburg-Fan, der Weg dahin wird für sie nun deutlich kürzer werden.“

Norddeutschen sympathisch

In seinen ersten Tagen in der neuen Heimat sei ihm das familiäre Umfeld im und um den Verein positiv aufgefallen. „In Dresden konnten wir Spieler uns nicht unerkannt in der Stadt bewegen. Das hatte im Erfolgsfall Vorteile, aber auch Nachteile, wenn es mal nicht so gut lief.“ Die zurückhaltende Art der Norddeutschen sei ihm sympathisch. „Ich bin ein Typ, der gerne seine Ruhe hat“, sagt Dürholtz, der zuletzt mit dem im Winter nach Kiel gewechselten Storch Mathias Fetsch in einer Mannschaft spielte. „Aber vielleicht können wir ja gemeinsam dafür sorgen, dass es hier am Ende mit der Ruhe vorbei ist – im positiven Sinne.“ Bevor er mit den neuen Kollegen am 19. Juni in die Saisonvorbereitung starten wird, gönnt sich die Familie Dürholtz ab Freitag noch einmal einen Kurzurlaub auf Mallorca.

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