Wer hat mehr Biss?

Mi. 19 Uhr: Störche – Wölfe II

Sechs Siege, zwei Unentschieden, 12:2 Tore – das ist die Bilanz des VfL Wolfsburg II, der am Mittwoch-Abend um 19 Uhr im Holstein-Stadion auf die Störche treffen wird. Das Team von Lorenz-Günther Köstner ist die Mannschaft der Stunde und wittert den Aufstieg in die 3. Liga, nachdem Chemnitz und Lübeck zuletzt patzten. Nach Meuselwitz, Cottbus II und Co eventuell genau der richtige Gegner für die KSV.

Denn das Gutzeit-Team geht ebenso motiviert in das Nachholspiel: Im Falle von drei Punkten würden die Störche seit längerer Zeit mal wieder an die Türe des ausgegebenen Saisonziels klopfen: den fünften Tabellenrang. Bei einem Sieg am Mittwoch-Abend würden die Störche auf Platz sechs vorrücken. Dort war die KSV übrigens zuletzt am 5. Spieltag – vor dem Hinspiel gegen die Wölfe, das 1:1 ausging und Holstein danach abrutschte. Von Negativtrend ist bei den Störchen derzeit wenig zu spüren. Denn erst durch die überwiegend erfolgreichen Ergebnisse der Rückrunde schafften es Marc Heider, Sofien Chahed und Co. wieder ins obere Tabellendrittel zu rücken. 

Die Vorzeichen für eine spannende Partie sind also gegeben, zumal den Störchen offensiv mitspielende Teams in dieser Saison bislang besser lagen als Betontruppen. KSV-Trainer Thorsten Gutzeit steht der gleiche Kader, wie am Sonntag zur Verfügung, nur Kevin Schulz und Flo Meyer laborieren weiter an ihren Verletzungen. In der Hinrunde gab es das angesprochene, leistungsgerechte 1:1. Nach der späten Wolfsburger Führung (82.), drückte der ins Sturmzentrum beorderte Abwehrhüne Marco Steil eine Minute vor Spielende den Ball zum Ausgleich über die Linie. Mit einem Unentschieden am Mittwoch wäre beiden Teams nicht wirklich geholfen: Die Wölfe brauchen drei Punkte um den Anschluss an den Aufstiegsplatz herzustellen, die Störche wollen gewinnen, um das Saisonziel noch zu erreichen. 

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