Weder Geschenke noch Likör

KSV-Trainingslager am Dreikönigstag

In ganz Spanien geht an diesem Freitag, dem Dia de los Reyes Magos, nichts. In ganz Spanien? Nein, in Cambrils wird auch an diesem 6. Januar, dem bedeutendsten Weihnachtsfeiertag der Spanier, hart gearbeitet.

Für die KSV Holstein begann auch der dritte Tag des Trainingslagers an der Mittelmeerküste um 7.30 Uhr mit einer Aktivierungseinheit, ab 10.30 Uhr absolvierte die Mannschaft von Markus Anfang die zweite Einheit des Tages auf dem Platz.

Glas Likör

In Spanien ist es bei den Kindern guter Brauch, am Vorabend des 6. Januars ein Glas Likör neben ihre Schuhe zu stellen und jeden der drei Heiligen Könige mit einem Keks zu begrüßen. Nicht ohne Grund, hoffen sie doch darauf, mit besonders großen Weihnachtsgeschenken belohnt zu werden.

Zentner zurück 

Geschenke? Likör? Für die Störche geht es derweil um ganz andere Dinge. Allerdings: Für Anfang war die Rückkehr von Robin Zentner in den Trainingsbetrieb ein kleines Geschenk. Der Torhüter war bereits erkältet nach Spanien gereist, doch nach zwei Tagen mit viel Schlaf und leichter Belastung war der 22-Jährige wieder so fit, dass er am Freitagvormittag zwischen den Pfosten stehen konnte.

Alle für Max

So musste nur Utku Sen zusehen, wie die Kollegen schwitzten und flitzten. Den U19-Torjäger, zuletzt mit einem Profivertrag ausgestattet, plagen Schmerzen an der Fußsohle. Sen gab stattdessen den Aquajogger und übte am Spielfeldrand mit dem Slingtrainer. Vereint war das ganze Team dann wieder bei einer improvisierten Autogramm-Minute für den kleinen Max, der zwar in Barcelona lebt, aber die Störche liebt. Spontan griffen alle zum Stift und signierten ihm sein Trikot.

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