Härtetest am Bruchweg

Sa. 14 Uhr: FSV Mainz 05 II - Holstein Kiel

Markus Anfang schwört sein Team auf Mainz ein

Holstein-Gegner Mainz 05 II ist wegen der Unterstützung aus dem Bundesliga-Kader die Wundertüte der Liga.

Die 2. Mannschaft des FSV Mainz ist der Tabellenletzte der Dritten Liga, fünf Punkte vom rettenden Ufer entfernt, doch das Auswärtsspiel könnte für die KSV Holstein (Sonnabend, 14 Uhr) kaum schwerer sein. Trainer Markus Anfang spricht deshalb nicht ohne Grund von einer „besonderen Herausforderung“, die seine Mannschaft im 18000 Zuschauer fassenden Bruchwegstadion erwartet. Die Atmosphäre wird es nicht sein, in der Regel sind in der Arena mehr als 17000 Plätze frei. Aber: Zuletzt beendete der FSV die Erfolgsserie des SV Wehen Wiesbaden (vier Spiele, vier Siege) mit einem 2:0-Erfolg.

Markus Anfang zur KSV: Ich hoffe, dass wir im Gegensatz zu unserem Auswärtsspiel gegen den VfL Osnabrück (1:2, d. Red.) diesmal von der ersten Sekunden an hellwach sind und es uns gelingen wird, über die gesamten 90 Minuten präsent zu sein. Welches Ergebnis letztlich dabei herausspringt, ist erst einmal zweitrangig. Dafür sind auch immer noch andere Faktoren entscheidend. Aber wenn wir von Anfang bis Ende alles reinhauen, können wir uns nach dem Schlusspfiff keine Vorwürfe machen.

Anfang über Mainz: Der FSV ist für uns ein völlig unberechenbarer Gegner. Die Liga spielt am Sonntag, wahrscheinlich wird sich erst am Sonnabend ganz kurzfristig entscheiden, wer von dort in die 2. Mannschaft abgestellt werden wird. Für uns ist auf jeden Fall klar zu erkennen, dass der Verein seine U23 unbedingt in dieser Liga halten will, die Unterstützung aus dem Bundesliga-Kader ist groß und die Qualität dieser Spieler entsprechend. Mit Sandro Schwarz hat der FSV zudem einen Trainer, der sich immer etwas Neues einfallen lässt – wir sind also gut beraten, uns voll auf uns zu konzentrieren.

Personelle Situation: Wie beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg (2:0) werden den Störchen die verletzten Patrick Kohlmann, Miguel Fernandes und Manuel Janzer fehlen.

Medien: Keine TV-Kameras am Bruchweg, also Bühne frei für den Liveticker der Kieler Nachrichten und der KSV Holstein. Er liefert in Livequalität die Zwischenstände, Interviews mit den Spielern und aktuelle Fotos vom Geschehen. Wer den Fußball auch hören will, schaltet bei Medienpartner R.SH ein, der mit Liveeinblendungen vom Auswärtsspiel der Störche berichten wird.  

 

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