"Uns hat heute der nötige Mut gefehlt"

Stimmen nach der 0:4-Niederlage beim 1. FC Köln

Stimmen nach der 0:4-Niederlage beim 1. FC Köln.
Stimmen nach der 0:4-Niederlage beim 1. FC Köln.

Tim Walter: Der 1. FC Köln hat verdient gewonnen, wir hatten heute zu viele individuelle Fehler in unserem Spiel. Die Kölner haben darauf gelauert und immer wieder schlau umgeschaltet. Das haben sie wirklich stark gemacht. Wir haben uns in der Pause viel vorgenommen, bekommen dann aber gleich wieder so ein Ei rein. Ich muss meiner Mannschaft trotzdem ein Kompliment aussprechen, die Jungs haben nie aufgehört, Fußball zu spielen.

Markus Anfang, Köln-Trainer: Wir haben sofort Druck aufgebaut, das hat gut funktioniert. In der ersten Halbzeit hätten wir das eine oder andere Tor mehr machen müssen. Das 3:0 tat uns richtig gut, danach sind wir in den Verwaltungsmodus geraten, was wir eigentlich nicht wollten. Der Plan ist insgesamt aufgegangen gegen eine richtig gute Kieler Mannschaft. Es ist keine Selbstverständlichkeit, was Kiel in dieser Liga spielt. Als ich in Kiel angefangen habe, spielte die KSV vor 3000 Leuten. Heute waren mehr als 4000 in Köln dabei.

Dominik Schmidt: Wir haben das, was uns in dieser Saison bisher ausgezeichnet hat, nicht auf den Platz bekommen. Wir haben sonst mutig und zielstrebig gespielt, heute haben wir viele Fehler gemacht und sind so in die Umschaltaktionen der Kölner gekommen. Und da haben sie noch eine enorme Wucht und vorne mit Jhon Cordoba einen richtigen Panzer drin. Wir haben zwar nie aufgehört, Fußball zu spielen, aber wir hatten heute auch kein Glück. Das war ein herber Schlag, aber das wirft sich uns nicht um.

Kenneth Kronholm: Es ist natürlich geil vor 50.000 Zuschauern zu spielen, aber es wäre noch geiler gewesen, wenn wir vor dieser Kulisse unser gewohntes Spiel aufgezogen hätten. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben zu viele Fehler gemacht, das muss am kommenden Wochenende, im Heimspiel gegen St. Pauli, einfach wieder besser werden.

Fabian Wohlgemuth: Wir wollten nach der Länderspielpause direkt unseren Rhythmus finden, das ist uns leider nicht gelungen. Wir haben aggressiv angefangen, hoch gestanden, aber leider zu viele Fehler gemacht und deshalb verdient verloren. Vorne hat uns heute der nötige Mut gefehlt.

Timo Horn, Köln-Schlussmann: Für mich natürlich ein schönes Gefühl, zu Null zu spielen. Das ist uns in dieser Saison phasenweise nicht so gut gelungen. Bis auf ein, zwei Szenen haben die Jungs heute wenig zugelassen, und nach vorne haben wir eine große Qualität. Wir haben die Patzer der Konkurrenz heute ausgenutzt.

 

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