Ticketing DFB-Pokal-Viertelfinale

Offizielle Stellungnahme

Die KSV Holstein hat während der ersten drei DFB-Pokalrunden weitreichende Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Ticketverkauf machen können und im Vorfeld des Dortmund-Spiels alles versucht, um den Wünschen der Fans entgegen zu kommen.

Der Verein hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und keine Kosten gescheut (u.a. Zeltkonstruktion, Zusatztribüne, Rasenerneuerung), um das Spiel  vor heimischer Kulisse im Holstein-Stadion austragen zu können. Darüber hinaus hat der Verein jedem Fan die Möglichkeit eingeräumt, über den Kauf einer Rückrunden-Dauerkarte ein Vorkaufsrecht für das Dortmund-Spiel zu erwerben. Ferner wurde im freien Verkauf die Obergrenze im Gegensatz zu vorherigen Pokalrunden auf 5 Tickets pro Person deutlich heruntergesetzt. Genau wie zu den Regionalliga-Spielen und den vorherigen DFB-Pokalspielen, so wurden auch jetzt Tickets für den Online-Verkauf freigegeben. Die überproportional hohe Anzahl von Zugriffen führte zu Problemen.

Holstein Kiel hat kein Einfluss auf die technischen Eigenschaften des Online-Ticketing. Sehr häufig passiert es bei Großveranstaltungen, dass es aufgrund einer zu hohen Zugriffszahl auf das System einen Zusammenbruch der Online-Verbindung gibt. Aufgrund der zigtausend fachen Kartenwünsche für das Pokalspiel gegen den Deutschen Meister gab es dieses Problem im Rahmen des Ticketverkaufs erstmals auch bei Holstein Kiel. Der Zusammenbruch des Online-Ticketverkaufs hat dazu geführt, dass es an zahlreichen Vorverkaufsstellen keine oder nur wenige Karten zu erwerben gab. Manche Tickets, die sich bereits im Online-Warenkorb befanden, wurden erst weit nach 10 Uhr freigegeben, als das System wieder funktionierte.

„Holstein Kiel hätte für das Pokalspiel gegen Dortmund weit über 20.000 Tickets verkaufen können. Aufgrund der geringen Zuschauerkapazität des Holstein-Stadions war bereits im Vorfeld klar, dass es zu Härtefällen kommen würde. Ein Umzug in ein größeres Stadion kam für den Verein aufgrund des massiven öffentlichen Wunsches und natürlich auch aufgrund des Wunsches der Mannschaft und Verantwortlichen nicht in Frage“, so der Sportliche Leiter Andreas Bornemann.

„Das Stadion wird gegen Dortmund mit über 11.500 Zuschauern ausverkauft sein. Die KSV Holstein bedauert es sehr, dass nicht alle Kartenwünsche erfüllt werden konnten und zahlreiche Fans vergeblich für ein Ticket angestanden haben. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft, den Kartenverkauf so fair wie möglich zu gestalten“, so KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke.

KSV Holstein

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