Zweiter Test, zweiter Sieg

MTV Tellingstedt - Holstein Kiel 0:9 (0:2)

Die Euphorie rund um den Fußball-Zweitligisten KSV Holstein sorgte auch in Dithmarschen für einen Boom. Vor zwei Tagen strömten mehr als 2000 Zuschauer auf den Sportpark des Gettorfer SC, diesmal waren es knapp 1200 Besucher, die im Wilhelm-Harder-Stadion eine 0:9 (0:2)-Niederlage des ortsansässigen Verbandsligisten zu sehen.

Das Team des neuen Trainers Jörg Ahrens verkaufte sich wacker, stand eine Halbzeit lang in der Defensive ganz passabel und kassierte trotz zunehmender Ermüdungserscheinungen letztlich vier Tore weniger als der Gettorfer SC (0:13), der als künftiger Landesligist eine Liga über dem MTV rangiert. Erfolgreichster Torschütze war David Kinsombi, der im zweiten Durchgang aus dem defensiven Mittelfeld auf die Position des Innenverteidigers wechselte und als dieser dreimal traf. Die Störche verzichteten im zweiten Testspiel auf die angeschlagenen Dominic Peitz, Alexander Mühling (ehemals Bieler), Patrick Herrmann, Joel Gerezgiher und Atakan Karazor, dafür spielte René Guder, der in Gettorf noch pausiert hatte, mit. Am Dienstag (18 Uhr) beenden die Störche ihre „Regio-Tour“ in Kappeln mit einem Testspiel  gegen den FC Angeln 02. Kurios: Der Verbandsligist hat sich nach dem Klassenerhalt aufgelöst und startet als einer von vier Bausteinen in der FSG Ostseeküste (Kreisklasse A) einen Neuanfang.  

Spielinfo

MTV Tellingstedt: Todt (84. Helm) – Sörensen (67. Rühmann), Friedrichsen, Klie (46. Müller), Domscheit – Eggers (85. Paulsen), Schrum (46. von Levern), Springer (79. Engel), Thiessen (46. Wiekhorst) – Holm (79. Petersen) – Grill (55. Duchow)
Holstein Kiel: Kruse – Siedschlag, Czichos, Schmidt (46. Hoheneder), Lenz (46. Heidinger) – Kinsombi – Guder (46. Schindler), Drexler, Condé (46. Ducksch), Janzer (46. Lewerenz) – Sen (46. Azemi)
Schiedsrichter: Olimsky (Ostrohe)
Tore: 0:1 Sen (27.), 0:2 Sen (38.), 0.3 Kinsombi (53.), 0:4 Azemi (70.), 0:5 Lewerenz (73.), 0:6 Kinsombi (74.), 0:7 Kinsombi (84.), 0:8 Ducksch (88.), 0:9 Schindler (89.)
Zuschauer: 1188 im Wilhelm-Harder-Stadion

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