KSV kontert sich zum nächsten Dreier

Dynamo Dresden - Holstein Kiel 0:2 (0:2)

Mathias Honsak erzielte in Dresden das 2:0 für die Störche

Die KSV Holstein hat am 16. Spieltag den zweiten Auswärtssieg in Folge eingefahren. Bei der SG Dynamo Dresden siegten die Störche am Sonntag vor 26.407 Zuschauern mit 2:0 (0:0). Die Tore erzielten Alexander Mühling und Mathias Honsak. Es war der dritte Sieg in Folge für die Störche, die seit acht Pflichtspielen ungeschlagen sind. 

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die frühe Führung erzielten jedoch die Störche. Nachdem zunächst Moussa Koné aus der Drehung am langen Pfosten vorbei geschossen (2.) und Erich Berko den Ball freistehend KSV-Torhüter Kenneth Kronholm in die Arme gehoben hatte (4.), lag die Kugel am Ende des ersten Kieler Angriffs im Tor: David Kinsombi flankte in die Mitte, SGD-Keeper Markus Schubert tauchte unter der Hereingabe hindurch, sodass Alexander Mühling ins verwaiste Tor einköpfen konnte (8.) – übrigens das 100. Tor im 50. Spiel nach dem Wiederaufstieg in die zweite Liga. Die Partie blieb auch nach dem Kieler Tor dieselbe: Dynamo hatte ein optisches Übergewicht und war vor allem nach Standards gefährlich. Jannis Nikolaou köpfte nach einer Ecke am rechten Pfosten vorbei (13.), Jannik Müller tat Selbiges fünf Minuten später am linken Pfosten. Und die KSV? Die konterte ein zweites Mal – und zwar erneut mit Erfolg: Jae Sung Lee tauchte frei vor Schubert auf, schoss den Dresdner Torwart an und der kurz vor Anpfiff erst für Janni Serra, der sich beim Aufwärmen verletzt hatte, in die Startelf gerückte Mathias Honsak staubte zum 2:0 ab (22.). Keine 60 Sekunden später parierte Kronholm Patrick Eberts Schuss im Nachfassen, ehe Philip Heises Schuss aus zwölf Metern noch von Jannik Dehm abgefälscht wurde und knapp am rechten Pfosten vorbeistrich (37.). Dazu, dass die Partie sehr ansehnlich war, trug dann auch Blau-Weiß-Rot wieder ihren Teil bei. Kingsley Schindler fand mit seiner Flanke Honsak, dessen Direktabnahme aber am SGD-Gehäuse vorbeisegelte (40.).

Nach dem Seitenwechsel hatte Koné gleich zwei Mal binnen einer Minute die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Der Stürmer lief jeweils auf Kronholm zu, der aber beide Male im Eins gegen Eins Sieger blieb (49.). Auch die KSV ließ eine Hundertprozentige aus: Honsak bediente mustergültig Lee, der den Ball aber aus fünf Metern über die Latte schoss (59.). Dass die Gastgeber den Anschlusstreffer erzielten wollten, bescherte Holstein Räume zum Kontern. Einen dieser Konter hätte Schindler um ein Haar veredelt, sein Schuss strich jedoch Zentimeter am linken Pfosten vorbei (66.). Auf der Gegenseite scheiterten die Sachsen mehrfach per Kopf: Dario Dumics Kopfstoß landete auf dem Tornetz (71.), Lucas Rösers Versuch in Kronholms Armen (75.). Letztgenannter war es auch, der Kronholm mit einem Schuss aus 18 Metern zur Glanzparade zwang, als der Keeper den Ball aus dem linken Winkel kratzte (82.). Zwei weitere Röser-Schüsse landeten ebenfalls noch in Kronholms Fängen (86./88.). Den Schlusspunkt hätte dann der eingewechselte Heinz Mörschel setzen können. Er umkurvte SGD-Keeper Schubert, der aber gerade noch die Hand an den Ball bekam (90.), sodass es beim 2:0 für die Störche blieb. Für die KSV war es der zweite Auswärtssieg in Folge, durch den sie in der Tabelle auf Platz vier kletterte.

Dresden: Schubert - J. Müller, Dumic (72. Röser), Hamalainen - Berko, Benatelli, Nikolaou (82. Duljevic), Heise - Ebert, Aosman (62. Atik) - Koné. Trainer: Walpurgis.

Kiel: Kronholm – Dehm, Wahl, Schmidt, van den Bergh – Meffert – Mühling, Kinsombi – Lee (85. Thesker) – Schindler (84. Mörschel), Honsak (74. Karazor). Trainer: Walter.

Schiedsrichter: Pfeifer (Heusenstamm)  – Tore: 0:1 Mühling (8.), 0:2 Honsak (22.) - Zuschauer: 26.407.

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