Störche mit Pokalerfolg - Weiche wartet

Oldenburger SV - Holstein Kiel 1:5 (0:2)

Holstein Kiel zieht ins Viertelfinale des SHFV-LOTTO-Pokals ein. Beim Oldenburger SV gab sich der Drittligist keine Blöße und gewann mit 5:1. Während 700 Zuschauer Sommerfeeling pur genossen, ließen die Störche Ball und Gegner laufen. Zur Freude der Oldenburger kamen die Gastgeber in der Schlussviertelstunde zum Ehrentreffer. Im Viertelfinale kommt es nun zum Landespokalendspiel der vergangenen Saison. Der exakte Termin des Duells beim ETSV Weiche steht noch nicht fest.

Einige Zuschauer hatten gerade den letzten Bissen Kuchen heruntergeschluckt, als Rafael Kazior emotionslos aus elf Metern  zur Kieler Führung eindrosch (9.). Patrick Kohlmann hatte den einlaufenden KSV-Kapitän maßgenau per Flankenball bedient. Der Drittligist ließ den Ball und Gegner laufen und erspielte sich immer wieder Chancen. Marc Heider tankte sich auf die Grundlinie durch und legte auf Saliou Sané ab. Der Neuzugang vom SC Paderborn brauchte das Leder aus  zwei Metern nur noch über die Linie zu drücken (25.). Das Bild auf dem Rasen änderte sich bis zum Seitenwechsel nicht, weitere Tore blieben allerdings aus. 

Kurz nach Wiederanpfiff belohnte sich Marc Heider für seinen unermüdlichen Einsatz. Im Eins-gegen-Eins gegen Timo Bentfeld, umkurvte der Holstein-Stürmer den guten OSV-Schlussmann und schob zum dritten Streich der Kieler ein (53.). Holstein Kiel nahm in der Hitze jetzt immer wieder Tempo aus der Partie, kontrollierte aber weiter das Geschehen. In der letzten Viertelstunde nahmen die Gastgeber noch einmal allen Mut zusammen und belohnten sich für die engagierte Leistung. Marcel Schröder köpfte eine Ecke per Unterkante der Latte ins Gehäuse von Kenneth Kronholm (78.) Die beiden Schlusspunkte zum 5:1-Erfolg der Störche setzte erneut Marc Heider jeweils aus kurzer Distanz (89., 90.+1)).

Holstein-Trainer Karsten Neitzel resümierte: „Wir haben uns hier wohlgefühlt. Ich bin zufrieden, aber nicht rundum zufrieden. Wir haben bei eigenem Ballbesitz viele gelungene Dinge gesehen, haben aber auch in der zweiten Halbzeit drei Aktionen gegen uns zugelassen. Daher können wir nicht komplett zufrieden sein.“ OSV-Tainer Andreas Brunner zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Mit Ausnahme der letzten beiden Gegentreffer bin ich auch glücklich über den Verlauf des Spiels. Wir sind viel gelaufen, haben viel gekämpft und können stolz sein, dass wir dieses Ergebnis erzielt haben. Wir sind auch stolz, gegen Holstein gespielt zu haben und wünschen der KSV alles Gute!“

Oldenburger SV: Bentfeld – Brandt, Haltermann, Schröder, Schön – Kowski (60. Dumke), Rosenthal (79. Reise), Wölk, Höhn (18. Matzen), Bork – Junge. Trainer: Brunner

Holstein Kiel: Kronholm – Siedschlag, Hartmann (58. Gebers), Wahl, Kohlmann – Kazior, Kegel, Vendelbo (46. Danneberg), Breitkreuz – Sané (60. Schäffler), Heider. Trainer: Neitzel

Scheidsrichter: Becker (Bad Segeberg)

Tore: 0:1 Kazior (8.), 0:2 Sané (25.), 0:3 Heider (53.), 1:3 Schröder (78.), 1:4 Heider (89.), 1:5 Heider (90.+1)

Zuschauer: 706

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