Störche kassieren Derby-Niederlage

VfB Lübeck - Holstein Kiel 2:0 (1:0)

Keine Durchschlagskraft: Fiete Sykora und die Störche kassierten in Lübeck eine Niederlage.

Große Enttäuschung für die Kieler Störche. Im Landesderby beim VfB Lübeck kassierte die KSV eine 0:2-Niederlage. Vor 5119 Zuschauern trafen Marheineke (45.) und Richter (83.) für die Grün-Weißen. Holstein verpasste im ersten Durchgang nicht nur eine mögliche Führung, sondern durch die Niederlage auch den Sprung auf dem 5. Tabellenplatz. Die Platzherren rückten durch den Dreier auf den 2. Rang vor.

Holstein-Coach Thorsten Gutzeit gab nach dem Spielende folgendes Statement ab: „Ich glaube, dass es heute für uns etwas unglücklich gelaufen ist. Der Rückstand nach einer Standardsituation kurz vor der Pause war ungünstig, denn bis dahin waren wir die druckvollere Mannschaft. Wir hatten einen Kopfball an die Latte und noch weitere gefährliche Aktionen, aber wir haben das Leder nicht im Tor unterbringen können. Nach der Gelb-Roten Karte haben wir den zweiten Treffer kassiert. Lübeck hat unsere Drangphasen überstanden und dann die Entscheidung herbeigeführt. Leider laufen die Spiele in dieser Saison für uns häufiger so wie heute.“

VfB-Coach Peter Schubert meinte glücklich: „Das Derby hatte mit über 5000 Zuschauern einen würdigen Rahmen. Die Partie war geprägt von Leidenschaft und Wille. Holstein ist besser ins Spiel gekommen und hat sich gute Möglichkeiten erarbeitet. Wir konnten uns zunehmend befreien, ohne aber wirklich gefährlich zu sein. Die Führung kurz vor der Pause war dann  eine gute Voraussetzung für die 2. Halbzeit. Nach der Pause wollten wir Holstein von unserem Tor fernhalten, das ist der Mannschaft sehr gut gelungen. Wir hatten durch Dennis Wehrendt und Bastian Henning noch weitere gute Chancen im 2. Durchgang. Der Sieg ist meiner Meinung nach verdient.“

Der enttäuschte Kieler Abwehrspieler Marco Steil sagte nach dem Schlusspfiff: „Es ist schwer, nach so einer Niederlage Worte zu finden. Nach dem unglücklichen und dummen Rückstand sind wir vergeblich hinterhergelaufen. Lübeck hat im zweiten Durchgang auf Konter gespielt, das können sie ausgezeichnet. Wir hätten nach dem 0:1 einfach zwingender zurück kommen müssen.“

KSV-Keeper Michael Frech meinte: „Wir hätten viel aggressiver auftreten müssen. Da hatte uns Lübeck etwas voraus. Und wenn man ein Derby gewinnen will, dann muss man einfach mehr tun. Der Rückstand so kurz vor der Pause fiel natürlich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Aber wir sind entwicklungsfähig, aus so einer dummen Niederlage können wir nur lernen.“

Holstein Kiel: Frech - Schulz, Steil, Jürgensen, Poggenberg - Sachs (85. Lindner), Müller, Fischer (58. Yazgan), Meyer (69. Ziehmer) - Sykora, Heider

Tore: 1:0 Marheineke (45.), 2:0 Richter (83.)

Zuschauer: 5119

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